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Picassos Analyse seiner Kunst…

<< Madrid (E): Geständnis des weltbeeinflussenden Malergenies Pablo Picasso:

„Seit die Kunst nicht mehr die Nahrung der Besten ist, kann der Künstler sein Talent für alle Wandlungen und Launen seiner Phantasie verschwenden. Alle Wege stehen einem intellektuellen Scharlatanismus offen. Das Volk findet in der Kunst weder Trost noch Erhebung (Hervorhebung Red.). Aber die Raffinierten, die Reichen, die Nichtstuer und Effekthascher suchen in ihr Neuheit, Seltsamkeit, Originalität, Verstiegenheit und Anstös­sigkeit. Seit dem Kubismus, ja schon früher, habe ich selbst alle Kritiker mit den zahllosen Scherzen zufrieden­gestellt, die mir gerade einfielen und die sie umso mehr bewunderten, je weniger sie ihnen verständlich waren. Durch diese Spielereien, diese Rätsel und Arabesken, habe ich mich schnell berühmt gemacht. Und der Ruhm bedeutet für Künstler: VERKAUF –VERMÖGEN – REICHTUM. Ich bin heute nicht nur berühmt, sondern auch reich. Wenn ich aber allein mit mir bin, kann ich mich nicht als Künstler betrachten im grossen Sinne des Wortes. Grosse Maler waren Giotto, Tizian, Rembrandt und Goya. Ich bin nur ein Spassmacher, der seine Zeit verstanden hat und alles, was er konnte, herausgeholt hat aus der Dummheit, der Lüsternheit und Eitelkeit seiner Zeitgenossen. PICASSO, Madrid, 2. Mai 1952.“ >>

Quelle: Zeitruf Nr. 4/07 bzw. Ethos 3/2008..

Fazit: „Das Volk findet in der Kunst weder Trost noch Erhebung.“  Das gleiche kann man – mit positiven Einschrän­kungen - von der Wissenschaft sagen. Wir sind Picasso für diesen geradezu biblischen Satz sehr dankbar. Auch das andere, was er sagt, ist biblisch belegt. Wer nur dem Reichtum nachstrebt, kann Gott, unseren ewigen Schöpfer (niemand von uns versteht den Begriff „Ewigkeit“ Zeit seines Lebens wirklich!) nie erkennen. Die sogenannte, anerzogene „Weisheit“ kann Gott nie erkennen (Kolosser 2,8ff, Römer 1,18ff; 1. Korinther 1,18ff etc…

Wer Picasso beim Malen zuschaute, staunte über seine Schnelligkeit. Innert kürzester Zeit malte er ein wunderschönes, reales, also nicht abstraktes Bild! Wirklich ansprechend! Dann übermalte der dieses Bild und zeichnete ein neues sinnloses, für Normalsterbliche einfältiges, einfaches, eigentlich leicht nachzu­machendes Bild darüber… Dieses Bild wurde dann die grosse Kunst!

Weitere oder identische Texte siehe auch hier  und hier und hier und hier und hier! Man erfährt Sachen, die man nicht wissen sollte - wenigstens aus Sicht vieler sogenannt "Herrschender"... 

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