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Nachstehend ein Bericht von
kath.net zur 2005er-Sache (und immer noch topaktuellen Sache!) um die Einladung
des evolutionskritischen Biologieprofessors Dr. Siegfried Scherer (TU Münschen) durch Thüringens Ministerpräsidenten Dieter
Althaus zum sogenannten "Erfurter Dialog". Obwohl Scherer sagt , dass die Schöpfungslehre in den Religionsunterricht
und nicht in den Biologieunterricht gehöre, bekennt er sich - wie alle (noch)
logisch denkenden Denker - zu einem "intelligenten Designer"!
http://www.kath.net/detail.php?id=11558
Daraus das Interview
von idea mit Professor Scherer
"Im Klartext":
<<...idea:
Herr Scherer, die Aussage des Wiener Kardinals Schönborn, hinter der Evolution
müsse ein Plan und damit auch ein Planer stehen, hat eine Welle der Entrüstung
in der Wissenschaft ausgelöst. Warum?
Scherer: Das ist tatsächlich eigenartig, denn Schönborn hat ja ausdrücklich
geschrieben, Evolution könne wahr sein – aber eine Evolution, die Gott
ausschließt, sei nicht wahr. Doch die Grundeinstellung der Biologen, die in der
Öffentlichkeit das Sagen haben, ist vorwiegend naturalistisch. Daher war
Gegenwind zu erwarten. Ich hatte allerdings erwartet, daß
die Reaktionen wegen der Akzeptanz der Evolutionslehre durch Schönborn
moderater ausfallen würden. Das war interessanterweise nicht der Fall. Am Ende
geht es offenbar nicht um die Frage: Evolution – ja oder nein?,
sondern um die Frage: Gott – ja oder nein?
idea: Eine Mehrheit von Wissenschaftlern hält
Evolution als Prinzip von genetischen Veränderungen und Auslese (Mutation und
Selektion), die vom Einzeller bis zum Menschen geführt hat, für eine Tatsache
und nicht mehr nur für eine Theorie. Warum widersprechen Sie dieser Auffassung?
Scherer: Wenn wir unter Evolution vereinfachend den Weg „von der Amöbe zu
Goethe“ verstehen, dann können wir sie nicht als Tatsache betrachten. Sie
beschäftigt sich ja mit Dingen der Vergangenheit – die Rede ist von Millionen
von Jahren –, für die wir keine experimentell-naturwissenschaftlichen Beweise
haben.
idea: Da würden die meisten Biologen wohl antworten, daß sie aus Laborbeobachtungen sehr wohl Schlüsse ziehen
können, wie sich Evolution wohl abgespielt hat.
Scherer: Ja, aber diese Schlüsse gehen eindeutig weiter, als es die Daten der
Laborexperimente zulassen. Die Evolutionsbiologie, deren empirische
Forschungsergebnisse ich übrigens hoch achte, hat viele faszinierende Beispiele
für Mikroevolution erforscht. Alles, was wir im Labor beobachten können, ist
Mikro-Evolution – also Veränderungen innerhalb einer Gattung, einer Familie.
Das bleibt auf einer Komplexitätsebene. Durch Mikroevolution entstand bisher
aber nichts grundsätzlich Neues, keine Innovation. Keine Ahnung haben wir bis
heute, wie komplexere Strukturen aus einfacheren entstehen, wie also zum
Beispiel aus einem gemeinsamen Vorfahren die verschiedenen Säugetiere
entstanden sein sollen. ...
idea: Was sind denn die größten Schwachpunkte
der Evolutionstheorie?
Scherer: Nun, zunächst wissen wir nicht, wie Leben überhaupt entstanden ist.
Wie soll vor vielen Millionen Jahren das erste Bakterium, die erste lebende
Zelle entstanden sein? Seit über 50 Jahren arbeitet die Wissenschaft mit
Hochdruck daran – mit immer demselben Ergebnis: Es geht selbst im Labor nicht!
Wir wissen ebenso wenig, wie aus einer einfachen Zelle die komplexe Vielfalt
des Lebens hätte entstehen können. Woher kommen die Vielzeller, die Fische, die
Amphibien, die Wirbeltiere? Wie entstehen Innovationen? Das ist auf der
genetischen Ebene alles ungeklärt. Als Biologe kann ich sagen: Je mehr wir über
Genetik wissen, umso schwieriger wird es, diese Fragen zu beantworten.
idea: Warum?
Scherer: Weil wir aus der Genetik ja die Evolutionsmechanismen erkennen können
– was in der Erbmasse abläuft, wenn sie mutiert, also sich verändert. Es wird
immer klarer, daß der Mechanismus einer
Höherentwicklung hier nicht gefunden wurde. Wenn es diese Höherentwicklung
gegeben haben sollte, dann durch Prozesse, von denen wir bisher keine Ahnung
haben.
idea: Nun gibt es – vor allem in den USA –
Naturwissenschaftler, die die Entwicklung des Lebens als das Ergebnis eines
„intelligenten Designs“ (ID) betrachten. Leben sei zu komplex, um nur durch
Zufälle entstanden zu sein. Was halten Sie davon?
Scherer: Grundsätzlich stimme ich dem zu. Allerdings muß
man die Zusammenhänge in den USA kennen. Dort gibt es seit Jahrzehnten eine Kreationismus-Bewegung, die den Schöpfungsbericht der Bibel
für eine auch naturwissenschaftlich korrekte Wiedergabe des Beginns der Erde
hält und deshalb fest davon überzeugt ist, daß es
eine Schöpfung in sechs Tagen gegeben hat. Das ist in dieser Form natürlich
Religion pur und macht in den USA, wo Staat und Kirche scharf getrennt sind,
Probleme. Auf diesem Hintergrund haben US-Wissenschaftler die umgekehrte Frage
gestellt: Weist die Struktur des Lebens auf einen intelligenten Designer hin?
Für diese These werden Argumente gesucht – und auch gefunden.
idea: Dann ist es also richtig, wenn man auf die enge
Verbindung zwischen einem jüdisch-christlichen Kreationismus
und einer naturwissenschaftlich ausgerichteten ID-Bewegung
hinweist?
Scherer: Nein, nicht immer, denn es arbeitet eine große Bandbreite von
Wissenschaftlern bei ID mit: von Sechs-Tage-Kreationisten
über Christen, die Evolution akzeptieren – allerdings als gesteuerten und
keinesfalls zufälligen Prozeß –, bis hin zu
Nichtchristen, die aber ihre wissenschaftlichen Beobachtungen nicht anders
interpretieren können, als daß irgendein unbekannter
Designer hinter dem Leben steht. Von einigen Sechs-Tage-Kreationisten
wird die ID-Bewegung übrigens scharf kritisiert – gerade
weil sie weltanschaulich so offen ist.
idea: Kritiker sagen, ID sei unwissenschaftlich. Die
Theorie sei so konstruiert, daß man sie durch nichts
widerlegen könne. Stimmt das?
Scherer: Das ist falsch. Natürlich sind historische Theorien nie empirisch
widerlegbar, das gilt ja auch umgekehrt für die Evolutionstheorie. Aber die
Theorie des Intelligenten Designs wäre entscheidend geschwächt, wenn man zeigen
könnte, daß evolutionäre Höherentwicklungen durch
einen Naturprozeß geschehen können. Doch die Evolutionstheorie
konnte das bisher nicht zeigen, sondern sie nimmt es nur an.
idea: Nennen Sie bitte ein Beispiel ...
Scherer: Nehmen wir die Entstehung des menschlichen Auges. Es ist wie eine
Kamera aufgebaut. Ein ID-Anhänger würde sagen: Dieses
Auge ist in weiten Teilen so aufgebaut, wie das auch ein Ingenieur konstruiert
hätte. Angesichts der überwältigenden Ähnlichkeiten zwischen den Prinzipien,
die ein Ingenieur anwendet, und denen, die wir in der Natur finden, schließt
er, daß ein intelligenter Designer dahinter stehen muß. Diese Konstruktionsmerkmale sehen Evolutionsbiologen
übrigens auch. In ihren Schriften finden sich massenhaft Formulierungen der Art
„Die Natur ist ein überwältigender, genialer Konstrukteur“. Die Design-Merkmale
des Lebens sind auch dann unübersehbar, wenn man den Designer ablehnt.
idea: „Intelligentes Design“ wäre also für Sie
widerlegt, wenn einer nachweist, wie aus einem Tier ohne Auge eines mit Auge
wird?
Scherer: Es wäre widerlegt, wenn Biologen glaubwürdige molekulare Mechanismen
vorstellen könnten, auf welche Weise sich die Gene durch reine Naturprozesse so
verändern, daß aus einem Tier, das kein Auge hat, ein
Tier entsteht, das ein Auge hat. Dann würde ich in der Tat keinen „Designer“
mehr benötigen.
idea: Gerade das Beispiel Auge wird aber auch gegen
ID verwendet. Evolutionsbiologen sagen, das Auge habe sich rund 50mal
unabhängig voneinander in verschiedenen Tiergruppen entwickelt – vom
lichtempfindlichen Fleck über das Facettenauge bis hin zum Linsenauge. Die
Sehfähigkeiten sind extrem unterschiedlich. Hätte ein „intelligenter Designer“
nicht eher ein einziges Prinzip verwendet und in die Tiere „eingebaut“?
Scherer: Das finde ich hochinteressant, denn hier wird ein theologisches
Argument verwendet. Der englische Genetiker Steve Jones, der diese Kritik
kürzlich veröffentlicht hat, macht sich nämlich Gedanken darüber, wie ein
Schöpfer wohl handeln würde. Und er sagt theologisch: Der Schöpfer, den ich mir
vorstelle, baut keine Augen unterschiedlicher Qualitäten. Das ist nun wirklich
kein naturwissenschaftliches Argument. Ein zweiter Punkt: Wie auch nur ein
einziges Auge entstehen konnte, ist völlig ungeklärt. Und jetzt wird behauptet,
es sei 50mal unabhängig voneinander entstanden. Das ist doch in Wirklichkeit
ein massives Argument gegen die Evolutionstheorie! Wenn ich Evolutionsbiologen
frage, was denn durch einen natürlichen Prozeß in den
Genen geschehen muß, damit ein Auge entsteht, dann
haben sie nichts wissenschaftlich Belastbares zu sagen.
idea: Es heißt, durch Genomanalysen sei noch
deutlicher die Verwandtschaft zwischen den Arten analysierbar. Durch den
Vergleich von Erbmassen habe man beispielsweise erkennen können, daß die Vorfahren der Wale die Flußpferde
sind. Ist das auch nur Theorie?
Scherer: Ja, das ist eine Interpretation. Tatsache ist, daß
Lebewesen einander ähnlich sind. Affen sind dem Menschen ähnlicher als Fische.
Das sieht man natürlich auch an den Genen. Aus dieser Ähnlichkeit heraus kann
man einen gemeinsamen Vorfahren postulieren. Aber das ist kein Beweis, sondern
eine Denkmöglichkeit. Ähnlichkeit könnte ja auch auf einen gemeinsamen Schöpfer
zurückgehen.
idea: Früher galt als eines der Hauptargumente gegen
die Evolutionstheorie, daß man von den Übergängen
zwischen niederen zu höheren Tiergattungen so gut wie keine Fossilien findet.
Die fehlenden Glieder („missing links“) in der Kette
habe es offenbar nie gegeben. Sticht dieses Argument auch heute noch?
Scherer: Wir haben – von Ausnahmen abgesehen – bisher nicht die Zwischenglieder
finden können, die der Evolutionsprozeß voraussetzt –
trotz immer mehr gefundener Fossilien. Deswegen glauben heute viele
Paläontologen, die Evolution müsse – geologisch gesehen – sprungartig verlaufen
sein, so daß die gesuchten Zwischenglieder keine
Chance hatten, als Fossilien überliefert zu werden.
idea: Auch unter Christen gibt es sehr
unterschiedliche Meinungen. Manche betrachten die Welt von heute als das
Ergebnis eines von Gott über Jahrmillionen gesteuerten Prozesses, andere
glauben buchstabengetreu an den biblischen Schöpfungsbericht und halten die
Erde für wenige tausend Jahre alt. Wer hat recht?
Scherer: Das ist wissenschaftlich nicht klärbar, es
ist eine Frage der Theologie – und je nachdem, welche Theologie jemand hat,
wird er versuchen, die naturwissenschaftlichen Daten zu deuten. Grundsätzlich
meine ich, daß Christen, die hier unterschiedliche
Ansichten haben, einander geschwisterlich stehen lassen sollten.
idea: Was sind denn aus rein wissenschaftlicher Sicht
die Schwächen des Kreationismus?
Scherer: Zum Beispiel die Annahme einer jungen Erde, die nur etwa 10.000 Jahre
alt ist. Es gibt meiner Meinung nach viele Argumente, die anscheinend für ein
hohes Alter der Erde sprechen. Wenn man sich mit den Meßergebnissen
radioaktiver Atome beschäftigt, dann lassen sie sich bei einem hohen Alter der
Erde relativ zwanglos erklären, bei einer jungen Erde bisher kaum.
idea: Das wird von manchen ja auch durch den Schöpfer
erklärt – ähnlich wie bei den Sternen. Manche sagen: Die Sterne am Himmel, die
Millionen Lichtjahre entfernt sind, haben ihr Licht dennoch nicht vor Millionen
von Jahren ausgesandt – sondern Gott schuf einfach das Licht zwischen dem Stern
und dem Auge des Betrachters. Was halten Sie von dieser Argumentation?
Scherer: Ich würde so nicht argumentieren, weil man damit alles erklären kann.
Dann könnte ich auch die Behauptung aufstellen, daß
der Kosmos erst vor fünf Minuten erschaffen worden ist. Und wir dächten nur, daß wir schon Jahrzehnte alt seien, weil Gott uns mit
diesen Erinnerungen geschaffen habe. Diese Behauptung wäre nicht widerlegbar,
aber sie hat auch keinen wissenschaftlichen Wert, weil sie ein
All-Erklärungsargument ist. Ähnlich ist das bei manchen Theorien, die das
augenscheinliche hohe Alter des Kosmos wegerklären wollen. Deshalb muß man rein wissenschaftlich am ehesten davon ausgehen, daß die Sterne Millionen von Jahre alt sind. Es sei denn,
man fände zum Beispiel eine Erklärung, wie sich das Licht schneller zu uns
bewegt haben könnte.
idea: Das erkennbare Alter des Kosmos macht es also
schwer, naturwissenschaftliche Beobachtung und Sechs-Tage-Kreationismus
in Einklang zu bringen.
Scherer: Ja. Da gibt es massive ungelöste Fragen, die den Problemen nicht
nachstehen, die die Evolutionslehre beim Thema Entstehung von komplexen biologischen
Strukturen hat.
idea: Sie sagen: Das Leben auf der Erde ist jung und
nicht Jahrmillionen alt, wie Evolutionsbiologen behaupten. Warum das?
Scherer: Ich glaube, daß der Tod eine Folge des
Sündenfalls des ersten Menschenpaares Adam und Eva ist. Vorher sind Menschen
(und auch Tiere) nicht gestorben. Aus dieser theologischen Sicht heraus
versuche ich zu verstehen, wie sich zum Beispiel die Menschenfossilien, die ja
alle einen gewaltsamen Tod anzeigen, auf Adam und Eva zurückführen lassen.
idea: Ihrer Meinung nach stammt also jeder Mensch auf
diesem Planeten von Adam und Eva ab?
Scherer: Ja.
idea: Und erst als diese aufgrund des Sündenfalls
gestorben sind, sind auch Tiere gestorben? Dann wären ja alle Versteinerungen
von Tieren erst nach Adam und Eva entstanden.
Scherer: Das ist konsequent – und wissenschaftlich für uns problematisch. Denn
wenn wir sehen, daß es – von wenigen Ausnahmen
abgesehen – in tieferen Schichten nur einfache Lebewesen gibt und in höheren
Schichten komplexere Lebewesen bis hin zum Menschen, dann kann die
Schöpfungslehre das bisher schlecht erklären. Ein evolutionsbiologisches Modell
tut sich an dieser Stelle viel leichter.
idea: Wie ergeht es in Deutschland einem anerkannten
Biowissenschaftler wie Ihnen, der sich dem evolutionistischen Mainstream widersetzt?
Scherer: An meiner Heimatuniversität habe ich keine Probleme. Meine Kollegen
akzeptieren mich als Wissenschaftler – auch wenn manche von ihnen meine
Überlegungen bezüglich Schöpfung vielleicht für abstrus halten. Es gibt aber
eine Riege besonders engagierter Evolutionsvertreter, die mit teilweise
heftigen Mitteln versuchen, meinen Ruf zu schädigen. Ihre Mission scheint es zu
sein, alle Biologen, die in dieser Frage nicht ihrer Meinung sind, zum
Schweigen zu bringen. Das findet dann auch Eingang in einen tendenziösen
Wissenschaftsjournalismus.
idea: Versuchen Sie denn, Ihre Studenten von der
Evolutionstheorie abzubringen?
Scherer: Nein. Ich befasse mich mit meinen Studenten mit dem, was in den
Lehrbüchern über Evolution steht, und dann frage ich, welches die Stärken und
welches die Schwächen dieses Erklärungsmodells sind. Die wissenschaftliche
Kritik kommt also auf den Tisch, dazu sehe ich mich als Wissenschaftler
verpflichtet. Daran aber eine Diskussion über den Schöpfungsglauben zu knüpfen,
empfände ich als Mißbrauch meiner Position als
Hochschullehrer. Es wird Sie vielleicht überraschen, aber ich bin nicht der
Meinung, daß die Schöpfungslehre im
Biologieunterricht gelehrt werden soll, sondern in den Religionsunterricht
gehört, denn die große Mehrheit der Naturwissenschaftler lehnt sie zweifellos
ab. Wenn nun meine persönliche Position der Schöpfungslehre, die ja nur von
wenigen Biologen geteilt wird, im Unterricht gelehrt werden soll, dann beansprucht das morgen der Esoteriker, übermorgen der
Astrologe und dann der Bachblütentherapeut. Was allerdings in den
Biologieunterricht hineingehört, ist die naturwissenschaftliche Kritik am
Evolutionsmodell. Unsere Schüler und Studenten müssen – auch im Sinne eines
christlichen Menschenbildes – zu mündigen, kritikfähigen Bürgern erzogen
werden.
idea: Immer wieder findet die Evolutionstheorie
prominente Kritiker – zuletzt den atheistischen Philosophieprofessor Antony Flew, der nun ebenfalls in Richtung „intelligentes Design“
zu argumentieren scheint. Nimmt die Bewegung der Evolutionskritiker zu?
Scherer: In den letzten 50 Jahren ist die Zahl der Kritiker, die aus völlig
verschiedenen Hintergründen das Evolutionsmodell ablehnen, nach meiner
Wahrnehmung größer geworden. Leider sind es nur wenige Biologen, die sich
öffentlich in diesem Sinne äußern. In der wissenschaftlichen Literatur ist
immer klarer geworden, daß entscheidende Probleme der
Evolution bisher nicht gelöst sind. Es liegt also nicht etwa daran, daß Wissenschaftler fromm geworden wären. Es ist wohl der
Erklärungsnotstand der Evolutionstheorie, der einige Forscher nachdenklich
werden läßt.
idea: Wir danken für das Gespräch. >>
Fazit: Scherer ist ein kluger, wirklich
gelehrter Kopf und er beweist Nächstenliebe gegen seine pseudowissenschaftlich
aggressiv agierenden Kritiker (die sehr wohl gute Wissenschaftler sind, aber in
der Evolutionsfrage weitgehend katholisch/allgemein oder
"atheistisch" "gläubig" und somit haarsträubend
unlogisch argumentieren). Er bewegt sich zudem in einem
stockkatholischen, dem eigentlichen Inhalt der Bibel (nicht dem Namen
"Bibel") zugunsten von selbsterfundenen, charismatischen Mythen
und Legenden (z.B. Himmelskönigign Europa!) seit
dem Mittelalter feindlich gesinnten "Arbeitsumfeld" .
Zu seiner Aussage, dass in
tieferen Schichten eher einfache fossilierte
Lebewesen entdeckt werden, ist folgendes anzufügen: Es ist kein Wunder, dass
man in tieferen Schichten (in einigen Hundert bis einigen Tausend Meter
Tiefe ****) weniger hochentwickelte Fossilien findet, da es dort
wenige hat oder haben kann, weil die Urtiere (siehe z.B. Hiob/Job
40,15 - Hiob/Job 41,26, wo noch Riesentiere nach der Sintflut
beschrieben werden...) und die Riesen der Vorzeit (1. Mose/Genesis
6,1-4) durch die katastrophische Art Ihrer
Zudeckung und Ablagerung (viel Sauerstoff "mitzugedeckt",
keine normale Verwesung möglich?) in relativ rascher Zeit zu Erdöl "fossilierten" bzw. "mutierten".
Siehe dazu auch die auf den
ersten Teil abenteuerlich scheinenden Argumente im nachstehend verlinkten,
"unwissenschaftlichen" Beitrag. Die sogenannte "Wissenschaft" wird Gott auch
nie erklären können, da sie es ja partout, angeleitet von religiösen und
atheistischen Machtpolitikern und Wirtschaftinteressen im Hintergrund (die
Wissenschaft ist ein gewaltiges Geschäft, besonders wenn man auf
kostspieligen "römischen" Umwegen forschen darf oder muss...), nicht
will (Römer 1,18ff, 1. Korinther 1,18ff usw.)
http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Hiob,aktuell.pdf
**** Hinweis zu unseren
wissenschaftlichen Erkenntnissen in Sachen "Tiefenkenntnissen":
<<Der Durchmesser der Erde beträgt 12’760 km (12’760’000m).
Bisher sind im Zusammenhang mit der Erdölsuche bloss Bohrungen von einigen
wenigen tausend Metern gelungen (Problem der Bohrgeräte)! Trotzdem bilden
wird das Erdinnere ab, als ob wir es wirklich wüssten, d.h. mindestens mal mit
Bohrungen bis die Tiefe von mindestens 6'380'000 Metern gekommen wären... Wird
sind bisher noch kaum jemals über eine Tiefe von 5'000 Metern (5 km) hinausgekommen,
was nicht einmal ein Tausendstel der Distanz bis zur Erdmitte (6'380’000m bzw.
6'380 km) ist… Auch die andernorts beschriebenen magnetischen bzw.
seismischen und anderen Messungen bzw. Messverfahren sind nicht in der Lage,
weiter als einige tausend Meter in das Erdinnere „vorzudringen“. Ahnlich verfahren wir z.B. mit der Darstellung der Sonne
oder deren "Inhalt". >>
Alle derartigen
"Theorien" stehen in den "wissenschaftlichen" Zeitschriften
(GEO, Spectrum der Wissenschaft, National Geographis etc.) aber fast immer in der Wirklichkeitsform
(Indikativ), als Tatsache - obwohl die Schreiber nur Annahmen von
Wissenschaftlern wiedergeben... Die Halbwahrheit oder das Verschweigen bestimmt konsequenterweise
auch hier in der grossen Mehrzahl chaldäischägyptischgriechischrömisch
das tatsächliche (topreligiöse) Wissenschaftsleben. Die Hure Babylon, die
Mutter aller Gräuel, welche die ihr dienenden Kaufleute
der Erde reicht macht(e), lebt (Offenbarung 17 und 18). Und die Alma Mater
liebt sie in aller "römischen" Heimlichkeit wohl auch sehr -
weltweit, in allen 10 Regionen des Clubs of Rome?
----------------------------------------------------------Einschub---------------------------------------------------------------
Alma Mater aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
http://de.wikipedia.org/wiki/Alma_Mater
Alma mater (lat., nährende
Mutter), in Rom die Bezeichnung der nährenden,
segenspendenden Göttermutter (öfter magna mater, Große Mutter). Im
Mittelalter bezeichnete alma mater
die Gottesmutter (z. B. in der Schlussantiphon des
Breviers in der Advents- und Weihnachtszeit, Alma Redemptoris
Mater).
Hochschulbezeichnung
Die Bezeichnung Alma Mater für eine Hochschule soll nahe legen, dass die
Studenten dort mit Wissen genährt werden. Der Ausdruck stammt vom Motto „Alma
Mater Studiorum“ der ältesten Universität in Europa, gegründet im Jahr 1088 im
italienischen Bologna
Fazit: Die Himmelskönigin Europa hatte früher
und immer viele Namen, z.B. Isis, Astarte, Astarot,
Ostara, Semiramis, Artemis, Tochter Babels usw. Siehe
z.B. Offenbarung 17 und 18 oder Jesaja 47. Die Tochter Babels, die Chaldäerin, ist seit der Sintflut die unter unzähligen
Namen verehrte "göttliche Mutter" aller "gottlosen" Religionen
und sehr vieler einfallsloser, sich gegenseitig abschreibender und protektionierender "Wissenschaftler". Diese
"Himmelskonigin" hat mit Bestimmtheit
nichts mit der hebräischen Myriam, heute bei uns Maria genannt, der leiblichen
Mutter von Jesus Christus (Johannes 1, Hebräer 2,7-9) und Magd Gottes
(Lukas 1,38) zu tun.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Beachtenswert ist auch die
Aussage Scherers, dass die Erde bzw. der Kosmos (nicht die heutigen Menschen)
wohl älter seien als "nur" knapp 6000 Menschenjahre. Da Gott ewig ist
(Ewigkeit ist für den ungläubigen Menschen absolut unfassbar...), ist wohl auch
der unergründliche, unendliche Kosmos (viele Wissenschaftler wollen ihn als
endlich verstehen - siehe verlinkten Artikel am Ende dieses Beitrages)
ein bisschen älter als diese wenigen tausend Jährchen... Die Bibel auf jeden
Fall widerspricht hier nicht à priori, wie nachstehende Beispiele exemplarisch
belegen (damit wird in keiner Weise die biblische Aussage der göttlichen
Schöpfung auf Erden innert sechs Tagen in Frage gestellt, denn der
Designer/Schöpfer des ganzen Alls ist der grösste und einzig wirkliche
"Magier", der die wirklich grössten "Bild- und Sprachcomputer"
besitzt --> siehe auch Hiob/Job 38,7 --> 1,6ff; 2,1ff; 1. Chronik 1,19
usw.). Gebildete bzw. verbildete bzw. karrieretechnisch "unifizierte" Menschen sind nicht unbedingt geistreiche
bzw. geistlich reiche Menschen! Sie verwechseln ihre teilweise nur
vermeintliche Wissenschaft (nie voraussetzungslose Basis ihres Denkens
gegeben!) mit handfester, politisch ausgeübter Religion - wie seinerzeit der
"Römer" Hitler und seine Vasallen und "Einflüsterer".
Siehe dazu auch unter Bad News.
"Im Anfang schuf Gott die
Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer, und
Finsternis war über der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über den
Wassern." 1. Mose/Genesis 1,1.2.
Hinweis:
wüst und leer =
"Tohuwabohu" (hebr.
תֹהוּ
וָבֹהוּ, tohu
va-vohu) bezeichnet ein großes Durcheinander,
einen Wirrwarr. Der hebräische Begriff ist dem 1. Buch Mose:1,2 entnommen
und bedeutet nach Luther
„wüst und leer“. Dabei bezeichnet tohu die Wüstheit, wa bedeutet
„und“ und bohu ist die Leere. Die Bibel beginnt mit dem Satz „Bereshith bara elohim et hashamajim v’et ha'arez, v’ha'arez
hajtah tohu vavohu ...“ (Genesis 1,2). Tohuwabohu
beschreibt also die größtmögliche Unordnung, die der ordnenden
Hand eines Gottes bedarf.
"...und zuerst dies wisst,
dass in den letzten Tagen Spötter und Spötterei kommen werden, die nach den
eigenen Begierden wandeln und sagen: Wo ist die Verheissung seiner Ankunft
(Jesu Wiederkunft. Die Red.). Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt
alles so (wie) von Anfang der Schöpfung an. Denn denen, die dies behaupten, ist
verborgen, das von alters her Himmel waren und eine Erde, die aus Wasser und
durch Wasser bestand (und zwar) durch das Wort Gottes (siehe Johannes 1), durch
welche die damalige Welt, vom Wasser überschwemmt, unterging. Die jetzigen
Himmel und die jetzige Erde sind durch daselbe Wort
aufbewahrt und für das Feuer aufgehoben zum Tag des Gerichts und des Verderbens
der gottlosen Menschen. Dies eine sei euch aber nicht verborgen, Geliebte, dass
beim Herrn ein Tag ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag.
Der Herr verzögert nicht die Verheissung, wie es einige für eine
Verzögerung halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht
will, das irgendwelche verloren gehen, sondern das alle zur Busse kommen. Es
wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb; an ihm werden die Himmel mit
gewaltigem Geräusch vergehen, die Elemente werden im Brand aufgelöst und die
Erde und die Werke auf ihr im Gericht erfunden werden (Gott und der
Kosmos sowie die Berufenen, Auserwählten und Treuen/Gläubigen [Offb. 17,14 --> 7,9-17], die ewig sind, werden ewig
weiterbestehen. Die Red.) "
(Petrus, der Apostel der
Beschnittenen, der Judenchristen [Galater
2], in 2. Petrus 3,3-10).
Gott sprach "fiat", es werde - und es wurde! In der Wissenschaft
allein werden wir der Ewigkeit und somit dem wahren Kosmos nie auf die Spur
kommen... Wissenschaft (inkl. Esoterik) ist beschränkt - Gott nicht!
http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Dimensionen,aktuell.pdf
Red. AARON-Edition/25/27.1.2007
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