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Das Märchen Astrologie?

 

PDF-Format: http://www.aaronedition.ch/Das_Maerchen_Astrologie.pdf

 

Bevor wir weiter unten auf die „Sterndeutung“ ohne Sterne, ein grosses Geschäft, ein­gehen, ein kurzer Rückblick in die Vergangenheit aus biblischer und historischer Sicht. - Die Astro­logie (Sternenlehre), welche heute von Astrologen und Psychologen dem gut zahlenden Volk zu teuren Preisen verkauft wird, war mal mit der Astronomie (Sternenkunde) identisch! Heute wird die Astrologie von den Mächten dieser diesseitigen Welt bzw. dem aktuellen, fallweise mörderischen oder seine falsche, gottferne Pseudofriedenseinheit verkündenden aktuellen „Weltenführer“ zum Glaubens­abfall benutzt. Dieser hat seinerzeit gar seinen ehe­maligen Schöpfer (Matt­häus 4,1-11, Lukas 4,1-13, Mk 1,9-11), als dieser sich zu unserer ewigen Errettung  für kurze Zeit unter die Engel erniedrigte (Joh 1, Hebräer 1; 2,7-9 etc.) und die Pforten des Totenreiches endlich öffnete, versucht. Der Widersacher Gottes ist und bleibt ein Lügner von Anfang an (s. z.B. 1. Mose/Genesis 3,1-7; Offenbarung 13)…

 

Wiederum nimmt der Teufel ihn (Jesus Christus) mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.’ Dann verläßt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herbei und dienten ihm. “   (Matthäus 4,8-11)

 

Die „Sternenreligion“ ist wohl so alt wie die Menschheit. Nach der Sint- bzw. Sündenflut, die gemäss der Bibel nur von Noah, seiner Ehefrau und seinen drei Söhnen Sem, Ham und Japhet und deren Ehefrauen überlebt wurde, fielen die Menschen sofort wieder auf die eindrucksvollen, vermeintlich ewiges Licht spendenden Geschöpfe Gottes herein und lehnten Gott ab bzw. ersetzten ihn durch andere Götter oder Göttinnen, wobei diesen meis­tens als Entsprechung ein Himmelsgestirn zugeordnet wurde… So wurde die Venus oft der Himmelskönigin zugeordnet, die wechselnd als Kriegsgöttin oder Liebesgöttin fungierte und als Magna Mater (¨“Über­mutter“ bzw. Hauptmutter) und Allgöttin verehrt wurde und wird! Dies geschah unter diversesten Namen, z.B. Anat, Ischtar, Astarte, Astarot, Kybele, Europa, Maria, Artemis, Isis, Semiramis, im späteren Arabien Al-Lat (Allat) bzw. Al-Alat

 

Auch Israel (übersetzt: Gotteskämpfer), das vom Schöpfergott als Vorbild für die Welt auser­wählt wurde, liess sich immer wieder von den es umgebenden Nationen zur verbotenen Geschöpfan­betung usw. verführen. Das Alte Testament ist voll davon. Die göttliche Zurecht-weisung, von den jeweiligen Propheten stets vorher angekündigt, folgte auf dem Fuss. Unter drei Malen (assyrische, babylonische und römische Wegführung) wurde das Volk in die ganze Welt verteilt, verbreitete damit bereits vor Jesus Christus den Monotheismus-Gedanken erneut weltweit und ist nun – wie u.a.m. bereits in 5. Mose/Deuteronomium 30 ange­kün­digt – teilweise schon wieder in sein Stammland Kanaan, zu seinen ehemaligen Nachbarn, den Philistern bzw. Palästinensern, zurückgekehrt! Die Rückkehr wird, durch die aktuelle und kommende Ge­schichte bedingt bzw. biblisch vorausgesagt, weitergehen… Vor Gott sind eben 1000 Jahre wie ein Tag und ein Tag wie 1000 Jahre (2. Petrus 3,8, Psalm 90,4). Die, welche die Prophetien der Bibel nicht kennen, dürfen jetzt ruhig grinsen…

„Siehst du nicht, wie Sie in den Städten Judas und auf den Strassen von Jerusalem tun? Die Kinder lesen Holz, und die Väter zünden die Feuer an,, und die Frauen kneten den Teig, um für die Königin des Himmels Kuchen (Oblaten. Die Red. AARON-Edition.) zu machen. Und anderen Göttern spendet man Trankopfer, um mich zu kränken. Kränken sie denn mich, spricht der HERR, nicht vielmehr sich selbst zu ihrer eigenen Schande?“ (Jer 7,18.19)

„Wenn du in das Land kommst, das der HERR, dein Gott, dir gibt, dann sollst du nicht ler­nen, es den Greueln dieser Nationen gleichzutun. Es soll unter dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt (d.h. Kinder einem Götzen op­fert. Die Red. AARON-Edition.), keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Be­schwö­­rer oder Magier oder Bann­sprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt. Denn ein Greuel für den HERRN ist jeder, der diese Dinge tut. Und um dieser Greuel willen treibt der HERR, dein Gott, sie vor dir aus. Du sollst dich ungeteilt an den HERRN, deinen Gott, halten. Denn diese Nationen, die du austreiben wirst, hören auf Zau­berer und auf Wahrsager. Du aber - so etwas hat der HERR, dein Gott, dir nicht ge­stattet!(5. Mose/Deuteronomiun 18,9-14 à Hesekiel 16,15-22 àHesekiel 8,7-18 à Jesaja 57,3-6)

Der Astronom Jakob Tobler (siehe weiter unten) schreibt dazu: „Die ältesten bekannten Hinweise auf die Astrologie stammen aus dem 2. und 3. vorchristlichen Jahrtausend des Zweistromlandes zwischen Tigris und Euphrat (Chaldäa bzw. Altbabylon. Die Red. AARON-Edition.) ohne günstige Sternkonstellation wurde keine grosse Entscheidung getroffen, keine wichtigen Unternehmungen begonnen. … Auf Keilschrift benützten Assyrer und Babylonier für Sterne und Götter dasselbe Zeichen. Auch heute noch besitzen ungefähr 200 afrikanische Stämme in ihren Dialekten für ‚Himmel’ und ‚Gottheit’ denselben Begriff. Besonders die Priester befassten sich im Altertum mit der Sternkunde (Astrologie und Astronomie noch weitgehend identisch. Die Red. AARON-Edition.) und der Sterndeutung.“

 

Zum Thema: Die von Astrologen absichtlich nicht berücksichtigten Ver­änderungen der Sternbilder

 

Zur Zeit können sich die westlichen Astrologen nicht einmal mehr auf ein Geschöpf be­ziehen. Denn ihre Tierkreiszeichen finden sich nicht mehr vor den aktuellen Tierkreis-Sternbildern! Also nur noch reiner Hokuspokus zum Zwecke des Geldscheffelns?

 

Beschriebene Abbildungen siehe nach dem weiteren Text von Jakob Tobler:

 

<<Wenig bekannt ist die Tatsache, dass die Sternbilder des Tierkreises mit den gleichnamigen Tierkreiszeichen nicht mehr identisch sind. Vor ca. 2000 Jahren war dies noch der Fall; heute nicht mehr. Inzwischen sind die Sternbilder zum gleichen Zeitpunkt, bezogen auf den scheinbaren Jahreslauf der Sonne, um ungefähr 30o  verschoben. Dies ist die Folge einer Kreiselbewegung der Erdachse, hervorgerufen durch die Anziehungskräfte von Sonne und Mond, die versuchen, den Äquatorwulst unserer Erde der Gravitations-Richtung dieser beiden Himmelskörper gleichzurichten, d.h. in die gleiche Ebene zu bringen. Es war der griechische Astronom Hipparch (160 – 250 v. Chr.), der in Alexandrien lebte und als erster die sog. Präzession (d.h.: Vorrücken) entdeckte. Infolge dieser Präzession verschiebt sich der Frühlingspunkt jährlich um etwa 50’’ (= 50 Bogensekunden). Es dauert 25850 Jahre, bis eine Kreiselbewegung vollendet ist. Diese Zeit nennt man Platonisches Jahr, oder auch Weltenjahr. Das bringt es mit sich, dass wir die Sonne nicht mehr zum selben Zeitpunkt vor den entsprechenden Sternbildern sehen, wie vor zwei Jahrtausenden. So tritt die Sonne am Frühlingsanfang (21. März) nicht schon vor das Sternbild Widder, sondern befindet sich bis zum 20. April noch vor dem Sternbild der Fische. Vom 21. April an reden die Astrologen dann schon vom Sternzeichen Stier, obwohl astronomisch gesehen die Sonne vor dem Sternbild Widder hinzieht. Immer noch reden die Astrologen von der Jungfrau, obwohl sich ihr Tierkreiszeichen jetzt beim astro­nomischen Sternbild Löwe befindet. In den Horoskopen sind immer die fiktiven Tierkreis­zeichen, und nicht die wirklichen Sternbilder eing(e)zeichnet. Somit ist nach astrologischer Deutung nicht das eigentliche Sternbild wirksam, sondern bloss das „Prinzip“ oder „Kraftfeld“ des gleichnamigen Tierkreiszeichens.

 

Diese Tatsache wird man sich am besten bewusst, wenn man die Gegenüberstellung von Sternbild einerseits und Sternzeichen andererseits macht:

Astronomisches Sternbild                            Astrologisches Tierkreiszeichen

21. Apr. – 19. Mai

Widder

Widder

21. März – 20. April

20. Mai – 19. Juni

Stier

Stier

21. Apr. – 20. Mai

20. Juni – 20. Juli

Zwillinge

Zwillinge

21. Mai – 21. Juni

21. Juli – 15. Aug

Krebs

Krebs

22. Juni – 22. Juli

16. Aug. – 18. Sept

Löwe

Löwe

23. Juli – 23. Aug.

19. Sept. – 28. Okt

Jungfrau

Jungfrau

24. Aug. – 23. Sept.

29. Okt. – 20. Nov.

Waage

Waage

24. Sept. – 23. Okt.

21. Nov. – 17. Dez

Skorpion

Skorpion

24. Okt. – 22. Nov.

18. Dez. – 21. Jan

Schütze

Schütze

23. Nov. – 21. Dez.

22. Jan. – 22. Febr

Steinbock

Steinbock

22. Dez. – 20. Jan.

23. Febr. – 15. März

Wassermann

Wassermann

21. Jan. – 19. Febr.

16. März – 20. Apr

Fische

Fische

20. Febr. – 20. März

 

 

Tierkreis-Sternbilder im Vergleich zu den gleichnamigen Tierkreis-Zeichen;

Stand im Jahr 0 n. Chr.

 

Tierkreiszeichen aussen, Tierkreis-Sternbilder (Zodiak) innen

 

 

Tierkreis-Sternbilder im Vergleich zu den gleichnamigen Tierkreis-Zeichen;

Stand im Jahr 2000 n. Chr.

Tierkreiszeichen aussen, Tierkreis-Sternbilder (Zodiak) innen



Diese „Kraftfelder“ aus der Zeit, in der vor 2000 Jahren einmal die entsprechenden Stern­bilder standen, sollen nach astrologischer Lehre immer noch charakter­bestim­mend und beeinflussend sein. Folglich rechnet der Sterndeuter gar nicht mehr mit dem Einfluss der Gestirne, sondern nur noch mit dem „Prinzip“ oder „Kraftfeld“, das schick­sals­be­stimmend auf die Menschen einwirken soll. Diese Kraftfelder existieren in der Tat gar nicht, ausser auf den Blättern der Horoskope. In Wirklichkeit ist die Lehre von den Tierkreis­zeichen eine Sterndeutung ohne Sterne (also maximal Wahrsagerei! Einf. der Red. AARON-Edition.) Diese „Kraftfeld-Theorie“ löst keine Probleme, sondern schafft nur noch neue. Wie schwer den Sterndeutern die Tatsache der Präzession zu schaffen macht, wird daraus ersichtlich, dass sie versuchen, Diskussionen über dieses Thema wenn möglich zu vermeiden. So gibt Alexander von Prónay in seinem Büchlein „Die Sterne haben doch recht“ seinen Kollegen den Rat: „ Astrologen sollten sich heutzutage in keine Erklärungsver­suche ihres Systems einlassen, die noch irgendwie mit den Sternbildern zu tun hat.“ Und er gesteht ferner, dass die Tierkreiszeichen „mit den gleichnamigen Sternbildern nichts zu tun haben“ (S. 98).

 

Der Erwähnung wert ist die Tatsache, dass es aufgrund der Präzession 2 Tierkreise gibt. Das Abendland, also die europäische Astrologie, richtet sich nach dem sog. „tropischen Tierkreis“, weil ihm der Frühlingspunkt wichtig ist. Bei uns sind den Sterndeutern somit die Tierkreis-Zeichen massgebend. Demgegenüber benützen die Astrologen des Orients – also Indien u.a.m. – den astronomischen „siderischen Tierkreis“, d.h. sie orientieren sich noch immer an den Fixsternen und daher an den wirklichen Sternbildern der Ekliptik. Das ist ein markanter Gegensatz; welche Ausgangslage kommt der Realität näher. Der Leser ent­scheidet selbst. >>

 

 Zitate aus Astrologie : Wissenschaft oder Aberglaube?

Tobler, Jakob.  Berneck SG : Schwengeler, 1993. - 96 S. (Taschenbuch ; 43) 3-85666-043-7  

2771 (EFB-Bestellnummer) . Zusätzliche Hervorhebungen (fett) durch die Red. AARON-Edition.

 

Weiter schreibt der Astronom Tobler zum Aberglauben der Astrologie Folgendes:

 

<< Das Abendland kannte die Astrologie anfangs nicht. In Germanien, Gallien wie Britannien war Sterndeutung im Altertum völlig unbekannt. Erst im frühen Mittelalter wurde sie einge­führt. Von Italien fand sie über die Alpen den Weg hierher, aber auch von Byzanz sind Einflüsse bekannt. Der Sohn Karls des Grossen (768-814), genannt Ludwig der Fromme (gest. 840), hatte schon seinen eigenen Hofastrologen. Doch am bedeutendsten war der Einfluss von der arabischen Welt. Seit dem 12. Jahrhundert drang das arabisch-astro­logische Gedankengut über Spanien in den europäischen Raum und verbreitete sich stark.  

 

Haben die Sterne einen Einfluss auf das menschliche Schicksal? Wenn ja, welche Sterne sind wirksam?

 

Die Frage ist berechtigt, ob Sterne wirklich einen Einfluss ausüben. An der ganzen Him­mels­kugel sind ungefähr 6000 bis 7000 Sterne sichtbar. Somit können bei guten Beo­bach­tungsverhältnissen nachts am Himmel ungefähr 3500 Sterne bewundert werden. Nach astro­logischer Praxis sind jedoch nicht alle wirksam. Als Regel kann gelten: Nach den An­schau­­ungen der Sterndeuter sind alle Sterne wirkungslos, mit Ausnahme der 10 Planeten (Sonne und Mond eingeschlossen) und – in einem gewissen Sinne auch ca. 150 Fixsterne des Tierkreises. Es überrascht einem , zu erfahren, dass nach astrologischer Auffassung z.B. das wohlvertraute Sternbild des Grossen Wagens (Bären) oder die prachtvollen Winter­sterne des Orion, sowie der – scheinbar – hellste Fixstern Sirius und das Heer der mindes­tens 100 Milliarden Sonnen der Milchstrasse für uns „unwirksam“ seien, d.h. keinen Einfluss ausüben sollen, obwohl sie eigenes Licht ausstrahlen. Jedenfalls bleiben die oben genannten Sterne und Sternbilder nebst den anderen, die noch genannt werden könnten, in der astrologischen Deutung praktisch unberücksichtigt. Einzig die arabischen Sterndeuter verwenden sie dann und wann in ihren Horoskopen. Claudius Ptolemäus (geb. um 100, vermutlich in Ptolemais Hermii, Ägypten; † um 175, vermutlich in Alexandria, war ein griechischer Mathematiker, Geograph, Astronom, Astrologe, Musiktheoretiker und Philo­soph. Ptolemäus wirkte wahrscheinlich in Alexandria. Die Red. AARON-Edition.), der die sog. Tetrabiblos geschrieben hat, war der erste, der die nicht zum Tierkreis gehörenden Gestirne vom Deutungsbereich der Astrologie ausschloss. So ist es bis heute geblieben.

 

Die Astrologie, ein Geisteserbe heidnischer Religionen, mit der Vorstellung behaftet, die Planeten und andere Gestirne des Tierkreises seien Götter, die mit bösem oder wohl­wollendem Blick das Geschehen auf dieser Erde betrachten und beeinflussen, wirkt bis heute nach. Diese Tatsache muss hervorgehoben werden. …

 

Die astrologischen Prophezeiungen der alten Zeit betrafen nicht den einzelnen Menschen, sondern ganze Völker. Das individuelle Geburtshoroskop. Auch „Radix-Horoskop“ genannt (von Radix = Wurzel), gab es bis 400 v. Chr. überhaupt nicht. Wie bereits erwähnt waren es die Griechen, die es einführten.

 

Die Sterndeuter pflegten beispielsweise den Feldherren und Königen zu erklären, man könne eine Schlacht nur gewinnen, wenn der Kriegsstern Regulus an einer gewissen Stelle über dem Horizont am Himmel stehe. Aber eines Tages kam einem General der kluge Gedanke, dieser Regulus scheine ja auch über den Häuptern des feindlichen Lagers. Nun mussten die Astrologen eine Lösung suchen – und sie fanden sie in der überraschenden Hypothese: Entscheidend für Wesen und Schicksal eines Menschen (und eben auch des kriegführenden Heerführers) sind die Strahlen, die das Neugeborene im Augenblick der Abnabelung erreichten; dann üben sie den stärksten Einfluss auf dessen späteres Lebensschicksal aus. Strahlen, die das Kind früher oder später treffen, bleiben unwirksam. Das Geburts-Horoskop bestimmte nunmehr das ganze Leben; das Tages-Horoskop blieb demgegenüber unwichtig. Die Tageskonstellation ist für alle gleich; daher die kühne Behauptung: Das Geburts-Horoskop entscheidet alles!

 

Einige Fragen drängen sich hier jedoch auf: Warum sollen die ‚Schicksalssterne“ nur bei der Abnabelung des Neugeborenen für ihn wirksam sein? Weshalb haben sie nicht bei der Zeugung oder während der ganzen Zeit zwischen Empfängnis und Geburt ihren Einfluss ausüben können? Soll die ganze Erbanlage des Kindes wirklich keine Rolle spielen oder nur in den wenigen Augenblicken der Geburt geprägt worden sein? Überdies: Am Mittag erfährt die Sonnenstrahlung – als Vergleich – die geringste Licht-Abschwächung durch die Atmos­phäre, und wir spüren sie am wärmsten. Weshalb soll also der Gestirnseinfluss nicht auch bei höchster Stellung, wenn sie kulminieren, am wirkungsvollsten sein – und eben nicht im Aszendenten, d.h. beim Aufgang im Osten?  … Aber bildenden Berge und Hügel, Beton­mauern u.a.m. nicht doch ein wirksames Hindernis für die sog. ‚Schicksals-Strahlen’? Könnte vielleicht der neue Erdenbürger vor schlechten Strahlen angeschirmt und beschützt werden, wenn die Geburt in einem dafür besonders hergerüsteten Gebär-Raum stattfände? Solche und ähnliche Überlegungen können nicht einfach übergangen werden!

 

Nach den Untersuchungen des französischen Astrologen Choisnard haben jeweils ungefähr 172 Menschen das gleiche Geburts-Horoskop. Andere schätzen sogar, dass 240 Menschen das gleiche Horoskop besitzen und – wenn die Mondstellung nicht mitbe­rück­sichtigt wird – sogar ungefähr 1000 die gleiche Konstellation haben. Weshalb wurde diesen vielen „Horoskop-Zwillingen“ denn nicht die gleichen Neigungen und Fähigkeiten einge­prägt, zumal sie ja alle dieselbe Sterneinwirkung mitbekommen haben? Es hätte also mehr Michelangelos, Luthers, Napoleons, Goethes, Beethovens oder Einsteins geboren werden sollen, denn sie bekamen ja die gleiche Prägung durch dieselben „Schicksalsstrahlen“ mit in die Wiege gelegt! Überdies müsste man aufgrund des Char­akters, Berufes und Schicksals eines Menschen Rückschlüsse ziehen können auf den Geburts-Termin, resp. auf das Geburts-Horoskop. Ferner könnte ein Arzt durch Beschleu­nigung oder Verzögerung der Geburtshilfe das Wesen, den Bildungsgang und das Le­bensschicksal des Neugeborenen beeinflussen!

 

Namensdeutung und Namensfetischismus

 

Was für Einwirkungen haben nun die einzelnen Sterne? Bei der Beantwortung dieser Frage machen wir wiederum eine interessante Feststellung: Nicht die Entfernung, die Grösse, die Masse oder chemische Zusammensetzung, noch die physikalischen Vorgänge auf einem Himmelskörper sind von Bedeutung. Vielmehr ist es der Name eines Gestirns oder eines Sternbildes, Nach dem Grundsatz „Nomen est omen“: Der Name ist die Vorbedeutung. Tatsächlich hängt in der Astrologie der Einfluss eines Sterns oder Sternzeichens haupt­sächlich vom Namen ab, der ihm im Altertum beigelegt wurde. Das erkannte schon der Kirchenvater Augustinus (354 – 430), denn er schrieb:

 

„Nicht weil die Sterne Kraft haben, gibt man sich mit ihnen ab, sondern weil man sich mit ihnen abgab und ihnen bedeutungsvolle Namen beilegte, erlangten sie Gewalt über die ihnen hörigen Menschen.“>>


Fazit

 

Unzählige Gottesgläubige und ebenso viele nominelle, aufgeklärt aufgeklärte „wissen­schaft­liche“, meistens evolutionsgläubige „Atheisten“ und „Agnostiker“ huldigen der Astrologie, der „Sternenlehre“, die heute auf vielerlei Arten eng mit dem Reinkarnationsglauben verknüpft wird. Gerade „gottlose“, sich „wissenschaftlich basiert“  nennende Menschen ver­suchen ihr Glaubens­vakuum oft anderweitig zu füllen. Dies obwohl letztere, die sich ständig auf die Wissenschaft und somit auf den gegenwärtigen Stand des Irrtums berufen, wissen müssten,  dass - wenn schon Sternenlehre  - dann einzig die Astronomie, die wissenschaft­liche Sternenkunde, verfolgt werden dürfte – und dies nur in streng wissenschaftlichem, also nicht spekulativem Sinne! Da sich mit der Wissenschaft auf der Basis ernsthafter  Astrono­mie aber nicht so leicht Geld mit und bei den Menschen verdienen lässt, wird die spekula­tive Astrologie pro­pagiert. Weil zudem in Sachen Astrologie jeder – ohne von irgendwo her religiöspoli­tische Sanktionen befürchten zu müssen – glauben, spekulieren und sich irren kann und darf, wie es ihm gefällt, ist die Astrologie in den diversesten Aus­prägungen welt­weit oft erste Wahl, so sehr, dass sie oft fester Bestandteil der persön­lichen Religion der/des Einzelne/n wird (die gleichen „Gläubigen“ haben aber oft nur Hohn und Schmach übrig für die echt Gläubigen, die den Schöpfer, die Information hinter der Schöpfung, suchen und natürlich erkennen…). Das Geschöpf, die Sterne, werden ihrem Schöpfer, der in seinem Sohn Jesus Christus die Welten und somit Ewigkeit (die wir sowieso jetzt nicht verstehen) geschaffen hat (Psalm 2, Hebräer 1,1-6, Joh 1 etc.), vorge­zogen…

 

Dies ist kein Wunder, hat man grossen Teilen des Volkes doch via diverse perfid pseudo­fromm organisierte Kriege bzw. Ungerechtigkeit, Mord und Totschlag jeglicher Art fast jeden Glauben an einen gütigen, seine Geschöpfe liebenden  und schlussendlich mal zu sich in die unvorstellbar schöne Ewigkeit ziehenden geistlichen Vater entrissen…

 

„Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat; er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt, hat sich zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt, nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat; und er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie er einen vorzüglicheren Namen vor ihnen ererbt hat..“  (Hebräer 1,1-4 à vergleiche Psalm 2)

 

 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muß der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe. Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn errettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ (Joh 3,14-18; 5,24 à Joh. 10,17.18 etc.)

 

Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen, wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof (Israel. Die Red.) sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein. Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, um es wiederzunehmen. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. (Johannes 10,14-18)  - Gott, seinen Sohn und auch uns Christen kann man also nicht oder nur bedingt (physikalischer Körper) bzw. nicht für ewig ermorden! Es gibt demzufolge auch keine Gottesmörder, liebe Katholiken…

 

 

Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen. Sie werden nicht mehr hungern, auch werden sie nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie fallen noch irgendeine Glut; denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie hüten und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen. (Offenbarung 7,15-17)

 

Unser Gott ist somit nicht ein Gott der Toten!!!

 

„Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr die Schriften nicht kennt, noch die Kraft Gottes; denn in der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel Gottes im Himmel. Was aber die Auferstehung der Toten betrifft: Habt ihr nicht gelesen, was zu euch geredet ist von Gott, der da spricht: "Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden." (Matthäus 22,29-32)

 

Das grösste Gebot:

 

„Als aber die Pharisäer hörten, daß er (Jesus Christus) die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, versammelten sie sich miteinander. Und es fragte einer von ihnen, ein Gesetzesgelehrter, und versuchte ihn und sprach: Lehrer, welches ist das größte Gebot in dem Gesetz? Er aber sprach zu ihm: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Ver­stand." Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Matthäus 22,34-40)

 

Sogar die spekulative Freimaurerei, die offenbar nicht zufällig grossteils den gefallenen Lichtengeln – heute überwiegend Dämonen genannt –  dient (Hiob 1,6ff; 2,1ff; 38,7 à 1. Mose/Deuteronomium 6,1-4), und die neben den selbsternannten Kirchen die Elite unserer Länder, die (oft heimliche) Macht hinter der offiziellen (Volks)Macht darstellt, ist normaler­weise eine über­zeugte An­hängerin der Astrologie (in den Logen nehmen die Bildsymbole der Stern­­zeichen in der Regel  einen wichtigen Platz ein…)! Somit erstaunt es auch nicht, dass die biblisch-neu­testamentliche Gnaden- und Liebes­botschaft von Jesus (übersetzt: Gott errettet) Christus seit jeher von grossen Teilen der führenden Kreise verdiesseitigt (Joh. 18,36.37) und verdreht (Epheser 4,14) bzw. aus diesseitiger Pseudo­weisheit ihrer für ewig errettenden Dimension beraubt wird (Römer 1,18ff; 1. Korinther 1,18ff). Denn man kann – auf die Dauer – bekannt­lich nicht zwei Herren dienen (Matthäus 6,24; 19,23.24).

 

„Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Unge­rechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit nieder­halten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen geoffenbart. Denn sein unsichtbares [Wesen], sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unverwes­lichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden, sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.“ (Römer 1,18-25)

 

 

Daum gilt:

 

„[Denn] wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch die Betrügerei der Menschen, durch [ihre] Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum.“ (Apostel Paulus in Epheser 4,14)

 

 

Schließlich: Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke! Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt. Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die Geister der Bosheit in der Himmelswelt. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen könnt.“ (Apostel Paulus in Epheser 6,10-13)

 

Die Astrologie, die Sternenlehre, ist definitiv eine Komposition von unten! Aber wir haben ja Glaubensfreiheit – und das ist gut so. Jede/r Erwachsene/r wird von Gott mehrmals gerufen! So, dass niemand eine Entschuldigung hat vor Gott…

 

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, [der] hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.“  (Johannes 5,24)

 

 

Siehe zu diesem Themenkomplex auch die vielfältigen Beiträge unter

 

http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Hinweise_zur_Bibel,aktuell.pdf

http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Welcher_Zuchtmeister,aktuell.pdf

http://www.aaronedition.ch/Mondsichel_Himmelskoenigin_Islam.htm

http://www.aaronedition.ch/4653.html

http://www.aaronedition.ch/Bad_News_Inhalt.htm

http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Glauben_was_ist_das,aktuell.pdf

http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Aus_Erde_gemacht,aktuell.pdf

http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Kephas,aktuell.pdf

http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen,Fels_des_Glaubens,aktuell.pdf

http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Hiob,aktuell.pdf

 

Zu den aktuellen, in der europäischen Bevölkerung weitgehend unbekannten Connections der antidemokratischen Reichen:

 

http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Bad_News,aktuell.pdf

http://www.aaronedition.ch/Das_Heilige_Roemische_Reich.htm

http://www.aaronedition.ch/Malteser_Grossmeister_Ritterorden_vom_heiligen_Grab.htm

http://www.aaronedition.ch/Himmler_Judenausrottung.htm

http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Freimaurer_Religion_der_Maechtigen,aktuell.pdf

http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Lehrentscheidungen_Roms,aktuell.pdf

http://www.aaronedition.ch/Freimaurerleader.htm http://www.aaronedition.ch/Propaganda_Due_Licio_Gelli.htm

 

Red. AARON-Edition vom 2./3./13./21.12.2008

 

 

 

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