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23.12.2005
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Der zweite Dreissigjährige Krieg,
wie der erste (1914-1918) und der zweite Weltkrieg (1939-1945) auch genannt
werden (Spiegel Nr. 8/16.2.2004), war anfänglich ein Familien- und Künstlerkrieg
alter Sorte. Ein Familienkrieg deshalb auch, weil die Enkelkinder (Grosskinder)
der englischen Königin Victoria (1819-1901) und ihres deutschen Mannes Albert,
Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha (1819-1861), sich im ersten Weltkrieg
gegenseitig bekämpften.
Auf deutscher Seite war es Enkel
und Kaiser Wilhelm II. (1859-1941), bei den Briten Enkel George V. (1865-1936)
und in Russland Enkel und Zar Nikolai II. Die Cousins schenkten sich in
dieser damals wohl zuerst als eine Art Abwechslung und Freizeitbeschäftigung
bzw. Sport angesehenen, bisher grössten kriegerischen Auseinandersetzung
nichts und dezimierten ihre Völker quasi vorsätzlich um eine zweistellige
Millionenzahl. Und diese Völker, verführt durch höchst angesehene, moderne,
richtiggehend klassische Lügenpropheten, machten lange enthusiastisch mit, wie
an einem Volksfest, auf allen Seiten...
Natürlich zweifelten viele
Menschen innerlich an der Richtigkeit dieses Krieges, aber bald wurden sie von
der Propaganda und der Begeisterung der Umgebung mitgerissen. Gegen die Kriegsbegeisterung
der Mehrheit öffentlich anzukämpfen, war ja immer schon auch lebensgefährlich.
Wenn es gemässigte "Klassiker", wie wir weiter unten sehen werden,
schon erfolglos versuchten oder nicht wagten, wie hätte man es denn da vom
kleinen Mann, von der kleinen Frau (die damals dem Manne, wenigstens offiziell,
noch total untertan war) erwarten dürfen?
Und übrigens: Hätten Deutschland
und Oesterreich-Ungarn den ersten Weltkrieg gewonnen,
dann wäre bereits das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, das vereinte
Reich der Himmelskönigin Europa[1]
à la heutige EU Tatsache geworden, eine Art vereinte, westlichpseudochristliche
Welt (die übrige Welt wurde sowieso damals nicht als menschlich beurteilt; das
Untermenschdenken, welches überhaupt nicht einen Prozent Christliches
beinhaltet, grassierte bereits)! Das weiterhin nationalistische Deutsche
Reich (inkl. Oesterreich und – für diesmal – mit dem
enthusiastischen Italien Mussolinis[2])
fuhr dann unter dem österreichischen Erst-Weltkriegs-Gefreiten Adolf Hitler –
diesem dämonengläubigen Menschen, der auch so sprach, wenn er in Fahrt kam – im
zweiten Weltkrieg in etwa einfach dort weiter, wo man 1918 aufgehört hatte.
Der "Waffenstillstand" von 1918-1939 wurde, als man sich stark genug
fühlte, unter einem konstruierten Vorwand (inszenierter Überfall auf den
Sender Gleiwitz) mit dem mit Stalin heimlich
abgesprochenen gemeinsamen Angriff auf Polen wieder gebrochen (dieses Waffenstillstandsverhalten
wird übrigens auch im Koran propagiert; mit den damaligen Moslems verstanden
sich ja Hitler und Konsorten bestens[3]...).
[1]
Europa --> Definition nach LEXIKON DER ALTEN WELT
(Teilzitat aus Lizenzausgabe 1991 der Büchergilde Gutenberg, Frankfurt a.M. etc.; Hervorhebungen durch die Redaktion): „Europa,
Tochter des Phoinix und der Perimede
oder Telephassa, auch Tochter des --> Agenor genannt. Beim Spiel am Strand von Zeus in Gestalt
eines Stieres entführt und nach Kreta gebracht. Dort gebiert sie ihm
--> Rhadamanthys, --> Mionos
und – nach manchen - --> Sarpedon. Später
Gattin des Asterios. Nach ihrem Tod als Hellotis (Hellotia) und in Sidon
als E.-Astarte (--> Istar)
verehrt (Lukian, Syria dea 4). ... Darstellungen: ... Schon auf
Reliefvase um 650, auf Metopen von Delphi und Selinunt (Schefold, FS, Taf. IIb, 55b), vom späteren 6. Jh. an als Stierreiterin
beliebter Schmuck att. Vasen. Hinter ihr verbirgt
sich oft eine Nereide, Mänade oder eine nicht genauer fassbare Göttin (Technau, JdI 52,1937, 76-103;
A.B. Cook, a.a.O. Zu umstrittenen myk.
„Vorläufern“ zuletzt F. Matz, Göttererscheinung und
Kultbild im min. Kreta, 1958, 416; Sacconi, PP 72,
1960, 182f.). Im 4. Jh. wurde, vor allem in Unteritalien, bes. die
Begegnung von Stier und E. (Europa. Die Red.) am Meer oft wiedergegeben
(Schauenburg, AuA 10, 1961, 88ff.) In der Kaiserzeit
war die sich am Stier festklammernde E. ein sehr verbreitetes Motiv (Gemmen,
Mosaiken, Reliefs, lampen, Wandgemälde).“
--> Also auch die Göttin Europa versinnbildlicht den
„römischen“, heidnischen Himmelsköniginnenkult à la Astarte/Istar/Astarot
(auch in Israel), Artemis, Semiramis, Isis und wie man die chaldäischbabylonische
Hmmelskönigin im Mittelmeeraum
(der Kult war schon im Altertum weltweit, bis nach China, verbreitet) nannte...
Siehe Jesaja 47, z.B. die Verse 1 und 5: „Steig herunter und setz dich in den
Staub, Jungfrau, Tochter Babel. Setz dich auf die Erde ohne Thron, Tochter der Chaldäer. Denn man wird dich nicht weiter Verwöhnte und
Verzärtelte nennen. ... Setze dich stumm hin und geh in die Finsternis, Tochter
der Chaldäer! Denn du sollst nicht länger Herrin der
Königreiche genannt werden.“[2]
Im ersten Weltkrieg hatten sich Oesterreich-Ungarn
und Italien an der Alpenfront noch aufs Bestialischte
bekämpft! Das Südtirol wurde den Italienern als Folge der deutschen Niederlage
im Westen dann von den Siegermächten zugesprochen...[3]
Das Thule des Adolf Hitler und Konsorten lässt ebenfalls grüssen! Die Nazis
verfolgten die bekennenden Christen aufs Blutigste bzw. pervertierten das
Christentum! Und Hitler war mit Judenhasser Hajj
Amin Al Husseini[3] (1895 –1974), dem damaligen Gross-Mufti von Jerusalem
(Onkel von Yassir Arafat alias Rahman
Abd-el Raouf Arafat al-Kudwa al Husseini !) aufs
Engste befreundet... Siehe IDGR (Informationsdienst gegen Rechtsextremismus)
vom 25.11.2002 oder „DREAMER OF THE DAY“ von Kevin Coogan, ISBN 1-57027-039-2 (Autonomedia) bzw. DÖW Dokumentationsarchiv des österreichischen
Widerstandes (Homepage, Stand 30.6.2005) http://www.doew.at/frames.php?/thema/rechts/allianz.
Die späteren Westallierten
und Sieger des 1. Weltkriegs, vor allem England und die vermeintliche
Grossmacht Frankreich, überhörten die verzweifelten Hilferufe der polnischen
Regierung und schauten quasi bewundernd zu, wie Hitler mit seinen neuen Waffen
die an zwei Fronten angegriffene, zahlenmässig gut dotierte, sehr tapfere,
aber mit veralteten Waffen agierende polnische Armee innerhalb weniger Wochen
vernichtend bezwang! Es war für westliche Aussenstehende, den grausamen, jahrelangen
zermürbenden Grabenkrieg des 1. Weltkriegs gewohnt, ein richtiger, vorher für
unmöglich gehaltener Blitzsieg und die Deutschen Zeitungen, die diesen erst
isoliert scheinenden Erfolg der Wehrmacht in glanzvollen, fussballreportageähnlichem
Stile beschrieben, wurden auch im Ausland gerne und teilweise in erregtem
Zustand gelesen! Endlich war wieder Krieg, kam wieder Leben in die Bude...
Das einmal erstarkte und
"künstlich" später via Religion (unechtem Gottesglauben) zu einer Einheit
gewordene Europa der EU wird sich leider wohl irgendwann wieder ähnlich
verhalten... Einer seiner Hauptgegner werden erneut die Juden, das heutige
Israel, sein bzw. sind es schon! Es gibt wahrlich nichts Neues (keine neuen
Absichten) unter der Sonne bzw. wer (absichtlich?) aus der Geschichte nichts
lernen will, wird sie wiederholen, und zwar in einer noch schlimmeren
Auflage...
Die irdischen "römischen
Meister" dieses Zeitalters, die mittlerweile aufgeklärt aufgeklärten, erneut
heimlich unheimlich Geister befragenden Kinder des Widersacher Gottes gehen immer
nach demselben, eigentlich leicht durchschaubaren Muster vor (1. Tim. 4,
Matthäus 24,5-14.24.36ff, Matthäus 7,15, 2. Korinther 11,13-15). Natürlich
meinen es viele unter ihnen, humanistisch gesehen, heute noch gut, aber irgendwann
(manchmal geht es sehr rasch, wie nachstehende Schilderungen aus dem 1.
Weltkrieg beweisen) wird diese gemässigte Spezies aussterben oder wieder zu
den Hetzern mutieren – wie im Sommer/Herbst 1914! Man will ja keine Nachteile
erleiden, keine Verfolgung erleben, da man für das Ausharren, den Widerstand
gegen das Unrecht, nicht mehr an eine jenseitige Belohnung glaubt, wie sie das
Alte und Neue Testament klar beschreiben (Offenbarung 7,9-17, Johannes
3,14-18; 3,36; 5,24; 10,14-30; 14,1-6, Matthäus 11,25-29, Epheser 2, Römer 3, Römer
11, vor allem ab Vers 25 etc). [1]
[1]
Die Nazis brachten nachweislich mehr als 2000 christliche Priester und
Pfarrer auf teilweise bestialische Weise um (trotz oder gerade wegen des Konkordats/Übereinstimmungsvertrag
Nazi-Deutschlands mit dem damaligen Vatikan vom 20.7.1933...).
Die propagandistische Verführung
des Menschen via Medien ist für beide Seiten schön. Der einzelne Mensch hat
keine inneren Zerreissprobleme mehr, wenn er alles einfach glaubt (er weiss
ja selber wenig aus eigener Erfahrung, oder immer weniger – der Mensch glaubt
ja auf allen Wissensgebieten, nicht nur in Glaubenssachen, einfach das, was
ihm besser "studierte" Menschen vorgeben und letztere haben es,
meistens auch gläubig, von anderen übernommen!) und kann – bis zum grossen
persönlichen Knall, zur persönlichen Betroffenheit – relativ unbehelligt und
"pseudoautonom" leben bzw. "geniessen" und der
"Propagandaseite" wird so erlaubt, die Erfolge in Ruhe zu
analysieren und wohlvorbereitet weitere
"wissenschaftlich belegte" Folgepropaganda vorzubereiten... An
heutigen Marketingschulen und Unis wird ja die Manipulation im Kleinen
bereits gelehrt und mit Diplomabschluss bestätigt.
"Der Mensch will verführt
werden" ist das leider seit Adam und Eva zutreffende Credo, das weltweit
verbreitet wird. Und auch die heutigen, noch gläubigen Christen aller Sparten
hören und sehen (bei der Wahl einer sichtbaren christlichen Gemeinde)
bereits (wieder) mehr auf die glimmernde, jazzende, charismatisch hüpfende
Aussenschale, statt auch auf den Kern (der Botschaft). "Prüfet aber
alles, und das Gute behaltet." (1. Thessalonischer 5,21), ist nur
noch am Rande ein Thema. Man will auch im christlichen Lager oft nur noch Fun und "Pseudoeintracht" – mit Ausgrenzung kann
man nicht mehr leben, wird man "psychisch" nicht mehr fertig
("...aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt
werden..." heisst es glücklicherweise in Matthäus 24,22!).
Kriege zwischen in der Spitze eng
verwandten Völkern gab es schon immer. Und kriegsbegeisterte
"Reporter" wie 1859 der Schweizer Henri Dunant,
der Gründer des Roten Kreuzes und des CVJM (gleichzeitig war er logischerweise
Freimaurer[1]
und wenigstens von daher echt "königlichem Geblüt" quasi ebenbürtig)
und Initiator der Genfer Konvention, waren für die damalige Zeit "Courant
normal". Das Fussvolk, obwohl nicht initiiert oder privilegiert wie die
meisten ihrer "Trainer", der Offiziere von Hauptmanngrad aufwärts,
fürchtete sich – meist vorher zünftig mit menschlichen Heilsversprechen/Sakramenten
beider Seiten ausgerüstet – jeweils nicht vor dem Tod und geriet immer wieder
in einen wahren "Spielrausch"!
[1]
Holtorf Jürgen, Die verschwiegene Bruderschaft, Freimaurer-Logen, Legende
und Wirklichkeit, München, 1988, Seite 174
Bevor ich aber auf diesen
"Prototypen" des nach wie vor dualistischen Menschen der Neuzeit
und seine Kriegsbegeisterung zurückkomme, möchte ich nun aber doch auf die
humanistischen Kriegsfreunde des letzten Jahrhunderts, die Vorbilder der heutigen
Eliten und 1%-Spitzen (diese wachsen immer wieder nach...) eingehen!
…die humanistischen Vorbilder
des letzten Jahrhunderts?
Ja, unsere humanistischen,
auch heute von Germanisten, Literaturprofessoren, Wissenschaftlern jeglicher
Couleur, Politikern, Linken und Rechten etc. immer noch als Genies, teilweise
gar als "Pseudomessiasse" (weil lieber gelesen/gehört als das oft unsere selbstgemachte
Rechtschaffenheit arg desillusionierende Neue oder Alte Testament, weshalb
dieses von den gleichen Kreisen auch heftig bekämpft wird) geltenden
"Künstler" von Weltformat waren grösstenteils fanatische
Kriegsanhänger! Sie stimmten mit Inbrunst ein in das damals propagierte,
bibelfremde "Kriegschristentum" und übertönten für einmal gar ihre
Führer!
Hören wir dazu aus dem Spiegel special Nr. 1/2004 Teilzitate aus "Der Krieg der
Geister" von Rainer Traum (Hervorhebungen, Fussnoten und
Klammervermerke durch die Redaktion des vorliegenden Artikels):
<< ... In einem Kurpark bei
Wien und anschliessend in einem belgischen Strandbad erfreut sich Zweig (der
Schriftsteller Stefan Zweig. Die Red.) wie andere internationale Feriengäste
des Bilderbuchsommers. Als die Zeitungsmeldungen über zunehmend aggressive
Töne zwischen den Grossmächten immer bedenklicher klingen und die Uniformierten
sich in Belgien ebenso vermehren wie die Gerüchte über eine bevorstehende
deutsche Invasion, versucht der Autor die Sorgen belgischer Freunde zu
zerstreuen: "Mir schien es völlig absurd, dass, während Tausende und
Zehntausende von Deutschen hier lässig und fröhlich die Gastfreundschaft
dieses kleinen, unbeteiligten Landes genossen, an der Grenze eine Armee
einbruchsbereit stehen sollte." Buchstäblich über Nacht sei dann –
Anfang August – "der erste Schrecken über den Krieg, den niemand gewollt"
einem allgemeinen Enthusiasmus gewichen. Ganz Wien im Schwindel der Kriegsbegeisterung,
überall Fahnen, Spruchbänder, Musik. Der Rausch der Millionen habe
"etwas Grossartiges, Hinreissendes und sogar Verführerisches" gehabt,
versichert Zweig und bekennt, er wolle diese Erinnerung "trotz allem Hass
und Abscheu gegen den Krieg" in seinem Leben "nicht missen": "Jeder
Einzelne erlebte eine Steigerung seines Ichs, er war nicht mehr der isolierte
Mensch von früher, er war eingetan in eine Masse, er
war Volk, und seine Person, seine sonst unbeachtete Person hatte einen Sinn
bekommen ... So gewaltig, so plötzlich brach diese Sturzwelle über die
Menschen herein, dass sie, die Oberfläche aufschäumend, die dunklen, die unbewussten
Urtriebe Instinkte des Menschtiers nach oben riss." (Evolutionstheorie
und natürliche Selektion wurden zu dieser Zeit bereits öffentlich gelehrt,
deutlich dem biblischchristlichen Menschenbild vorgezogen und von Hitler und
Konsorten dann verabsolutiert; die Leute geben/gaben aber nachher wieder
Gott, ihrem wahren Schöpfer, die Schuld, obwohl er ja nach ihnen gar nicht existieren
soll/te! Die Red.)
Der kollektive Rausch ist fast
unvorstellbar für spätere Generationen[1],
die das Grauen zweier Weltkriege vor Augen haben[2]–
ganz zu schweigen von Völkermord, Massenvertreibungen und "ethnischen
Säuberungen". [3]
[1]
Da irrt sich der Autor; siehe heutige Sportfans. Die Red.[2]
Die heutigen Jungen wissen in der Mehrzahl nicht mal mehr, von wann bis wann
die Weltkriege stattfanden. Ihre Lehrer und die für den Schulstoff zuständigen
Regierungsstellen meinen wohl, durch Verschweigen der Kriegsgreuel
das Kriegs- und Revanchebewusstsein hemmen zu können - oder hat es ganz andere Gründe? Auf jeden Fall, wenn die
Regierungen heute wieder einen Krieg vor der Bevölkerung (mit Halbwahrheiten)
begründen und erklären, müssten auch diese unaufgeklärten, vermeintlich autarken
Jungen von heute, Männchen und Weibchen (Gleichberechtigung), wieder in den Tod
marschieren... Die Red. [3]
Auch da irrt sich der Autor: Der Massenmord an den Juden wird von
vielen Deutschen und anderen Weltbürgern schon wieder entschieden geleugnet,
von den Moslems fast kollektiv bzw. hundertprozentig; die erfundenen
"Protokolle der Weisen von Zion" und "Mein Kampf" von Hitler
sind im Orient bereits wieder Bestseller und somit auch unter der wachsenden
islamischen Bevölkerung Europas wieder von Interesse... Die Red.
Allen voran war es die
kulturelle Elite, die diesem Rausch 1914 erlag (die Vorbilder der heutigen
"Eliten"! Die Red.). Nationalistische Euphorie (heute "Europhie". die Red.) verbreitete sich, mit
Abstufungen, auch in England, Frankreich, Russland. Die Russen warfen
den angestammten Namen ihrer Hauptstadt beiseite wie
einen faulen Apfel, weil er plötzlich allzu deutsch klang – aus St. Petersburg
wurde Petrograd. ...
In der überfüllten Aula der
Universität von Jena (die "Irrtümer" kommen fast immer von der
Universität; manchmal schiebt man nach der späteren Pleite dann alles einem
eher uneingeweihten Subalternen in die Schuhe. Die Red.) spricht im August
1914 der Literatur-Nobelpreisträger (die gabs damals
auch schon. Die Red.) Professor Rudolf Eucken
(1846–1926), der Paradephilosoph des Kaiserreichs. Zwar erweise sich der Krieg
als schweres Übel, doziert Eucken, wenn er aus
niedrigen Beweggründen geführt werde – aus Hass, Neid, Ruhmsucht oder
Erfolgsgier etwa. Als "Quelle sittlicher Stärkung" dagegen bewähre
sich "der Kampf eines ganzen Volkes für seine Selbsterhaltung und für die
Wahrung seiner heiligsten Güter". Dass Deutschlands Krieg von ebendieser
Art sei, also einer gerechten Sache diene, das zeige "die durchgreifende
Läuterung und Erhebung", die er an "unserer Seele" bewirke. (Wir
hören heute ähnliche Töne aus dem nahen und fernen Orient. Die Red.)
Die wirklichen Ursachen tauchen
nicht auf in dieser eigentümlichen Argumentation, deren Grundmuster in der
Kriegsrechtfertigung deutscher Intellektueller fortan wiederkehren wird: Das
Erlebnis des Krieges beweist sich von selbst.
Der renommierte Historiker
Friedrich Meinecke schreibt am 4. August, dem Tag der britischen
Kriegserklärung, in einem Grundsatzartikel über "Politik und Kultur":
"Jeder Einzelne hat sich von jetzt an nur noch als ein Stück der
grossen Armatur des Staates zu betrachten." Schon wegen seiner
überlegenen Kultur sei Deutschland Völkern wie Serbien und Russland
gegenüber politisch im Recht. ...
Die Elite der deutschen
Wissenschaft hält im Herbst 1914 kriegsbegeisterte Vorträge, die unter dem Titel "Deutsche Reden
in schwerer Zeit" als Buch gedruckt werden; Kurt Flasch
hat viele davon unlängst in seinem bestürzenden Buch "Die geistige
Mobilmachung" in Erinnerung gerufen. Charakterlich ist der religiöse Ton,
in dem sich patriotische Ergriffenheit bekundet. Da wird "staunende
Andacht" beschworen, "heilige Zeit" und "wunderbare Kraft,
die in uns einströmte".
Bei so viel Mystik macht sich
jeder Skeptiker, der auf den Unterschied von Fühlen und Denken, Glauben und
Wissen[1],
Propaganda und Universität besteht, als undeutscher Kleingeist verdächtig.
...
[1]
Mehr als 99% unseres Wissens beruht auch nur auf Glauben; es ist etwas für
mich erst nicht mehr Glauben, wenn ich es persönlich im Experiment
nachvollziehen oder mit eigenen Augen etc. seine Realität wahrnehmen kann! Die
Red.
Sinnfällig formuliert Arthur
Conan Doyle, der Erfinder des Sherlock Holmes, das Stereotyp vom Kulturkrieg
der Westmächte in einem Zeitungsartikel im September 1914:
Wir kämpfen für das starke,
tiefe Deutschland der Vergangenheit, das Deutschland der Musik und der
Philosophie, gegen das jetzige monströse Deutschland von Blut und Eisen. Für
die Deutschen, die nicht der regierenden Klasse angehören, wird unser Sieg
dauernde Erlösung bringen. Aus den Trümmern des Reiches wird sich der Deutsche
dann jenes herrliche Juwel heraussuchen: das Juwel der persönlichen Freiheit [1],
das höher steht als der Ruhm der Eroberung fremder Länder.
[1]
Wenn ein Soldat damals den Wehrdienst verweigerte, drohte oft die
Todesstrafe, und wenn er "aus persönlicher Freiheit" desertierte,
weil in das sinnlose, jeweils von oben angeordnete gegenseitige Killen
grenzenlos anwiderte, wurde er sofort standrechtlich als Feigling
hingerichtet... Wir werden ihn im Ereignis nach Offenbarung 7,9-17
wiedersehen. Die Red.
... Im Ensemble
der französischen Intellektuellen hat der weltberühmte Philosoph Henri
Bergson die antideutsche Fanfare geblasen. In einer Sitzung der "Académie des Sciences Morales et Politiques"
konstatiert er im Namen der Wissenschaft lapidar: "Der engagierte Kampf
gegen Deutschland ist der Kampf der Zivilisation gegen die Barbarei."
Wer da noch versöhnliche Töne
riskiert, hat einen schweren Stand. Der grosse französische Erzähler Anatole
France kritisiert in einem Artikel zwar das Vorgehen der deutschen Truppen in
Belgien scharf, schliesst aber damit, nach dem militärischen Sieg über
Preussen-Deutschland müssten die Franzosen die Deutschen wieder wie Freunde
aufnehmen. Der 70-Jährige wird daraufhin von Pariser Blättern derart heftig
attackiert, dass er schleunigst seine Dienste in Uniform anbietet.
Sein Landsmann Romain Rolland verweigert sich
mutig der nationalistischen Hysterie. Mit seiner legendären Schrift
"Au-dessus de la mêlée"
("Über dem Getümmel") beweist er als einer von wenigen Europäern,
dass die Alte Welt den Geist noch nicht ganz aufgegeben hat. Anderentags wird
er von Buchhändlern und von seinen ältesten Freunden boykottiert. Sogar dieser
unerschrocken pazifistische Dichter und Deutschenfreund verliert aber die
Geduld, als Deutschlands grosser Dramatiker Gerhart Hauptmann die Kritik aus
dem Ausland rundheraus als "lügnerische Märchen" abtut. ...
Gegen die massive internationale
Kritik an Deutschland wenden sich 93 prominente Vertreter des deutschen
Geisteslebens in dem am 4. Oktober 1914 veröffentlichten und in 14 Sprachen
versendeten Manifest "An die Kulturwelt".
Die Physiker Max Planck und
Wilhelm Röntgen, der Zoologe Ernst Häckel (Darwins-Superjünger und Bekämpfer der Mendelschen
Vererbungslehre; mittlerweile haben die Evolutionisten diese
"integriert"! Die Red.), der Regisseur Max Reinhardt, der Dramatiker
Gerhart Hauptmann und Dutzende anderer Grössen erheben "vor der
gesamten Kulturwelt Protest gegen die Lügen und Verleumdungen, mit denen unsere
Feinde Deutschlands reine Sache in dem ihm aufgezwungenen schweren
Daseinskampfe zu beschmutzen trachten." ...
Auf die trotzige Bekundung der
Solidarität mit dem Militarismus – ein Begriff, der in der willhelminischen
Gesellschaft und Kultur bis Kriegsausbruch durchweg negativ besetzt war –
reagierte die angesprochene "Kulturwelt" mit Abscheu. Das galt auch
für neutrale Länder wie die Schweiz, die für ein Grüppchen entschiedener Gegner
der deutschen Kriegspolitik bald zur Zuflucht vor der Zensur wurde – unter
ihnen die jüdischen Denker Ernst Bloch und Walter Benjamin.
Paradoxerweise waren die
treibenden Kräfte hinter dem Aufruf aber nicht etwa notorische Chauvinisten
oder servile Untertanen des Kaisers. Das Gegenteil ist richtig: Gerade die Hauptbeteiligten hatten
sich in den beiden Vorkriegsjahrzehnten als herausragende liberale Widersacher
der reaktionären Kulturpolitik Wilhelms II. hervorgetan. Das gilt vor
allem für den Verfasser des Aufrufs, Ludwig Fulda (1862 bis 1939).
... Der polyglotte und ungeheuer produktive Mann gehörte im ausgehenden
19. und beginnenden 20. Jahrhundert zu Deutschlands erfolgreichsten Dramatikern
und populärsten Schriftstellern. Er schrieb Dutzende Theaterstücke, von denen
viele um die Welt gingen, und wurde am Wiener Burgtheater häufiger gespielt als
Gerhart Hauptmann, Arthur Schnitzler und Hugo von Hofmannsthal.
Ähnlich populär waren seine
Übersetzungen aus sieben Sprachen. Dass etwa Molière vor 1914 in Deutschland
mehr als in Frankreich aufgeführt wurde, war auch ein Verdienst von Fuldas geistigem
Brückenbau. In der Weimarer Republik ähnlich geachtet wie zuvor im Kaiserreich,
wurde Fulda nach 1933 als Jude verfemt, isoliert und 1939 in den Selbstmord
getrieben. Das Zerstörungswerk des Nationalsozialismus hat dafür gesorgt,
dass Ludwig Fulda heute zu Deutschlands vergessenen Schriftstellern gehört.
"Die Deutschen sind mehr als
ein gebildetes Volk", trumpfte er im 1916 veröffentlichten Werk
"Deutsche Kultur und Ausländerei" auf,
"sie sind das gebildetste Volk der Welt."
Sogar William Shakespeare werde in Deutschland "unvergleichlich viel
besser gespielt ..., unvergleichlich viel besser verstanden" als in England,
wo "unser Shakespeare" nur "versehentlich" zur Welt
gekommen sei. "Und falls es glückt, England niederzuzwingen, dann meine
ich, wir sollten in den Friedensvertrag eine Klausel setzen, wonach William
Shakespeare auch formell an Deutschland abzutreten sei." (Shakespeare
kann man – etwas frei – mit "Schüttelbirne" übersetzen, den "shake/s" bedeutet "schütteln" und "pear" eben "Birne". Die Red.). ...
Mit den Elaboraten
professioneller Literaten schwillt ab August 1914 eine nie dagewesene Flut von
Laien-Lyrik – wie aus Maschinengewehren rattert es da von "Krieg" und
"Sieg". die Zahl der Gedichte, die anfangs von der Bevölkerung täglich
an die Presse eingesandt werden, schätzt eine neuere Studie auf 50'000.
"Da alles ruht in Gottes
Hand, wir bluten gern fürs Vaterland" (ähnlich oder genaugleich tönte
es 25 Jahre später wieder. Die Red.), reimt der angesehene Dichter Richard
Dehmel, der sich mit über 50 Jahren zu den Waffen drängt. Zahllose Künstler,
Intellektuelle und Schriftsteller tun es ihm nach wie Oskar Kokoschka[1]
... , Franz Marc, Alfred Kerr oder Hermann Hesse. Der
Dichter hat das Glück, wegen hochgradiger Kurzsichtigkeit zurückgewiesen zu
werden; er solidarisiert sich daraufhin in dem Gedicht "Der Künstler an
die Krieger": "Alle sind dem Alltag entflogen/Jeder ward ein
Künstler, Held und Mann."
[1]
"Oskar Kokoschka ... zog nicht nur aus Patriotismus für Oesterreich-Ungarn in den Krieg ("Attacke! Nun war der
grosse Tag gekommen"). Er wollte im Kampfgetümmel auch seine unglückliche
Liebe zu Alma Mahler vergessen. Mit der Witwe des Komponisten Gustav Mahler
hatte er zwei Jahre vor Kriegsausbruch eine leidenschaftliche Affäre begonnen.
Vor der geplanten Hochzeit erbat die Geliebte von ihrem zukünftigen ein
Meisterwerk – und er schuf für sie eines seiner beeindruckendsten
Bilder: "Die Windsbraut" ... zeigt ein Liebespaar, das sich
inmitten eines aufgewühlten Meeres aneinander schmiegt. Als Alma dem Künstler
trotz prompter Wunscherfüllung den Laufpass gab, meldete der sich zur
Kavallerie. Er verkaufte die "Windsbraut". So konnte er das Pferd
bezahlen, das er selbst mitbringen musste. Kokoschka überlebte zweimal
schwerste Verletzungen und kehrte mit Störungen de Gleichgewichtssinnes aus dem
Krieg zurück."
Die enge Wesensverwandtschaft von
Künstler und Soldat betont auch Thomas Mann: "Jenes siegende kriegerische
Prinzip von heute: Organisation – es ist ja das erste Prinzip, das Wesen der
Kunst." Wie das Gros der deutschen Intellektuellen setzt er auf die
Überwindung westlicher Zivilisation durch deutsche "Kultur" (man
könnte auch sagen "deutsche Selektion", um den damals wie heute diese
"Elite" tragenden Begriff aus der Evolutionstheorie zu verwenden. Die
Red.).
"Die Ideen von 1914" –
so der Titel eines damals einflussreichen Buches – werden dem
geistig-politischen Erbe der (auch freimaurerischen. die Red.) Französischen
Revolution entgegengestellt. Das Zeitalter der Organisation löst demnach die
individualistischen Ideen von 1789 ab. An die Stelle von (nie realisierten.
die Red.) Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit[1]
treten Hierarchie und Aristokratie. ...
[1]
Diese gibt es, wirklich real, nur im Jenseits bzw. im 1000-jährigen
Zwischen-Friedenreich (Jesaja 11,5-10; 65,17ff; 66, Sacharja
14,10, Offenbarung 20,1-5 --> ewiges Reich Offenbarung 7,9-17 -->
Offenbarung 20,11ff; 21,1-7 etc.). Siehe auch die Aussage von Jesus Christus
vor dem ihm wohlgesonnen Pontius Pilatus in Johannes
18,36: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser
Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht
überliefert werde; jetzt aber ist mein Reich nicht von dieser Welt."
Diese Konstruktion bildet den
mentalen Humus einer verhängnisvollen Politik, deren Wurzeln tief in die
deutsche Geschichte zurückreichen. Ideologie und Praxis des "deutschen
Sonderweges", von dem Historiker sprechen, endeten in der Katastrophe (des
prinzipiell gleichgearteten. Die Red.) Nationalsozialismus. Der wirft in der
intellektuellen Mobilmachung von 1914 seine düsteren Schatten voraus.
"Treue gegen den Führer, dem
er sich ergeben hat, bis in den Tod zu halten, hat dem Deutschen von den
ältesten Zeiten her im Blut gelegen", ruft der greise Philosoph und
Hegel-Epigone Adolf Lasson vom Katheder herab. Ernst
Troeltsch, Professor für Theologie und Philosophie,
will "von keiner weichlichen Humanität angekränkelte
Kämpfer": "die Mittel, die zum Zweck nötig sind, müssen unbedenklich
anerkannt und gewollt werden. Es muss über Tod und Leichen gehen."
(Naturalistische, atheistische Evolutionslehre pur. Die Red.) ...
Erst als die Hoffnungen auf einen
schnellen Sieg zerstoben sind und der geistige Vollrausch einem nie dagewesenen
Kater weicht, wandelt Ernst Troeltsch sich zum Friedensfreund
und Vernunftrepublikaner[1].
>>
[1]
Eine übliche Reaktion für einen Unterlegenen, der überleben will... Das hat
meistens wenig mit Einsicht zu tun!
Soweit die Zitate. Letzteres
Verhalten kennen wir. "Irren ist menschlich", sagen diese Anhänger
der Evolutions- und Selektionstheorie nachher einfach und sie oder ihre Jünger
"ihrer Vorzeit" – denn ihre "Widerrufe" werden nicht mehr
in zig-Sprachen übersetzt – manchen jeweils kurz
darauf mit "Irren" weiter. (Irren ist offenbar ertragreich!) Nur die
Wortwahl ändert – und der von ihnen inbrünstig abgelehnte Schöpfergott ist am
von ihnen selbst verschuldeten Desaster schuld. Die Einsicht in die eigenen
Fehler schwindet mit dem Anstieg der Höhe eines Amtes; man hat Angst, echte
Fehler einzugestehen, weil man zu Recht befürchtet, vom sich fehlerlos und
gottgleich gebenden heimlichen Klüngelklub fallen gelassen zu werden. Grund
genug, den lebendigen, an seinen Geschöpfen jederzeit wahrnehmbaren
Schöpfergott (1. Kor. 1,18ff, Römer 1,18ff, Johannes 1 etc.) weiterhin
gegen jede Vernunft und echte empirische Wissenschaft mit Hilfe der alten
"römisch tempelritterlichen Kreise" mit Macht gemeinsam in den
"Weltmedien" zu bekämpfen[1]
oder "wissenschaftlich" zu einem "evolutionär theistischen Deppen" zu degradieren.
[1]
Die heutige Bibelkritik, die 1546 mit der Gleichsetzung der Tradition gegenüber
dem Bibelinhalt ihren definitiven Anfang nahm. Hermann Samuel Reimarus
(1694-1768), Begründer der modernen Bibelkritik[1] zusammen mit anderen
Freimaurerkollegen wie Richard Simon (1638-1712), Ernst Renan
(1823-1892) Christian Wolff (1679-1754) oder David Friedrich Strauss
(1808-1874). Johann Gottfried Herder (1744-1803) verzichtete als höchster
Geistlicher des Landes auf Kontakt zur Loge in Weimar, war aber in Riga bereits
einer Loge beigetreten (Lennhoff/Posner 1980: 687-688
--> zitiert nach Hermann Neuer, "Die Freimaurer/Die Religion der
Mächtigen", Schwengeler, CH-Berneck,
1991) und trat für den von Lessing geforderten Menschheitsbund ein (den Begriff
"Menschheitsfamilie", verwendeten die ebenfalls von einen Freimaurer
gegründeten Zeugen Jehovas als erste in der "nichteingeweihten"
Öffentlichkeit. Siehe Neuer/35.36 .).
Das Anbeten des Sonnengottes Sol
etc. unter vielen Namen, der Sonne, als sichtbarer Lichtquelle, des Geschöpfes
Gottes anstelle des dahinter stehenden Schöpfergottes, ist magischer und spannender
und hat seit kurz nach der Landung der Arche Noah auf dem Berg Ararat eine
breite chaldäischägyptischgriechischrömische Kultur
bzw. Unkultur hervorgerufen (siehe z.B. Hiob 1,6ff und 2,1ff oder die
Schilderung der noch intakten Himmelswelt in Hiob 38,7; siehe auch die Ursachen
der Sintflut in 1. Mose/Genesis 6,2ff).
Sich abheben in einem
"Club", fast wie ein König Insiderwissen zu besitzen und vielgestaltig
zu profitieren mitsamt seiner Familie, verführt praktisch jeden nicht
wirklich christlich gläubigen (unspektakulär von oben neu geborenen) Menschen
bzw. ist zutiefst menschlich, repräsentiert die menschlich
"maximale" Zahl 6, die in falscher Dreiheit (Trinität) einmal für
kurze Zeit göttliche Macht besitzen wird[1]
und mit einer falschen Einheitskirche (Offenbarung Kapitel 17 und 18 -->
17,9, 17,16 --> 17,14; 19,11ff --> 7,9-17 – 7,1-8[2]
etc.), genannt das "grosse Geheimnis Babylon", das absolute
"Meistergeheimnis", das jeder aufmerksame Gläubige seit Christi
Auferstehung bereits entziffert hat, regieren wird!!! Siehe auch 1. Petrus
2,6-8...
[1]
Siehe z.B. Offenbarung 13,16-18; 1. Könige 10,14 --> siehe 1. Könige
11, das damalige, heute in "eingeweihten" Kreisen tunlichst
verschwiegene Ende dieser Kunst!!![2]
Siehe die dannzumaligen "Evangelisten" aus
den 12 Stämmen Israels auf der von der Brautgemeinde bereits verlassenen
Drangsal-Erde...
Für einen kurze Dauer
Lebensreichtums und menschlichen Ruhmes verwerfen vor allem die "Intellektuellen"
Europas der Neuzeit (bis auf eine klare Minderheit) und die von ihnen
teilweise verführten Massen (viele machen nur aus Angst mit![1])
den wahren Erretter, den Soter, Jesus (übersetzt:
Gott errettet) Christus... Dazu ist ihnen fallweise jede noch so erlogene, an
den Haaren herbeigezogene Ideologie recht (die man nach der
"Opferung" dann wieder als "Irrtum" in den Medien "bedauert"...).
Das ist doch logisch[2].
oder...?
[1]
Johannes 16,33 (Jesus Christus): "...In der Welt habt ihr Angst, aber
seid getrost, ich habe die Welt überwunden."[2]
gr. logos bedeutet „Wort“
oder „Erwägen bzw. Berechnung bzw. Rechenschaft bzw. Abrechnung“. In der
Philosophie (Heraklit bis hin zur Stoa und zum Neuplatonismus): logos als das wahrhaft bleibende Welt-. Denk- und
Sittengesetz... Siehe auch Johannes 1, 1-18 --> Offenbarung 1,8 -->
Offenbarung 19,13.
Damit wir uns richtig
verstehen: Der Autor hofft, dass auch viele aus diesen negativ genannten
"illuminierten" Kreisen noch vom Geist Gottes ergriffen und
umkehren werden. Denn Gottes Gnade gilt für alle, denn wir sind alle
Sünderinnen und Sünder[1]
(Römer 3,11.12.21ff; Psalm 143,2 etc.) und haben ohne die Annahme der durch
Jesus Christus vollbrachten Erlösung auf Golgatha, dem einmaligen, definitiv
vollkommenen Blutopfer auf Golgatha, das vom Widersacher so ausdauernd und
heftig bekämpft wird (1. Petrus 5,8), alle keine Chance... Jesus (auf
Deutsch: Gott errettet) ist der Erstgeborene aus dem Totenreich (Hades, Scheol). Er hat uns die Pforten des Totenreichs ein für
allemal geöffnet (siehe auch Johannes 10,16-18). Wir haben keinen Bund mehr mit
dem Tod bzw. Totenreich abzuschliessen bzw. müssen ihn lösen (siehe Jesaja
28,15.18), indem wir an Jesus Christus gläubig werden! Gott ist nicht ein Gott
der Toten, sondern der Lebenden (Matthäus 22,32).
[1]
Sünde, gr. hamartia = bedeutet soviel wie
Zielverfehlung.
Jesus Christus sagt: "Darum liebt mich mein Vater, weil
ich mein Leben lasse, um es wiederzunehmen. Niemand
nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht es zu
lassen, und habe Vollmacht, es wiederzunehmen. Dieses
Gebot habe ich von meinem Vateer empfangen."
(Johannes 10,17.18)
Henri Dunant,
die grosse Gründerpersönlichkeit...
Man kann also sagen und
belegen, dass früher Kriege aus Sicht der adligen bzw. spättempelritterlich
freimaurerischen "Kriegerelite" fast wie Fussballländerspiele
ausgetragen wurden (Sport
– vor allem Zweikampf, Fechten, Schützenfeste - wurde damals ja quasi
nur im Hinblick auf kriegerische Auseinandersetzungen betrieben; genaugleich hielten es die Nazis und gleichzeitig und
später – bis zum Fall der DDR bzw. der Sowjetunion – auch die Kommunisten
und bis vor kurzem, in milderer Form, gezwungenermassen auch wir). Beide Seiten
versprachen den Kämpfern durch ihre früher oft dem gleichen Glauben
angehörenden Priester im Falle eines Todes quasi auch den sofortigen Eintritt
ins ewige Leben bzw. das ewige Gedenken (Kommunisten)! Von den Aussagen Jesu
Christi in Matthäus 5,43ff hielten die damaligen, sich vordergründig damals
offiziell noch fast unisono "Christen" nennenden Bauleute offensichtlich
wenig, was ja nicht erstaunt, wenn man 1. Petrus 2,6-8 (siehe auch Apostelgeschichte
4,11.12) gebührend beachtet.
Periodisch bekämpfte man sich
also, um sich dann in den Zwischenjahren – bezogen auf die
"Eingeweihten" beider Seiten – wieder an internationalen gesellschaftlichen
Anlässen einträchtig zu treffen und das vergangene kriegerische Treffen in
gegenseitiger Anerkennung friedlich und stolz zu analysieren... Dass dies nicht ein erfundenes Hirngespinst
von mir ist, können Sie den Ausführungen Dunants,
eben dem Vater der Genfer Konvention für "humane" Kriegsführung,
entnehmen! Auch ich war mit 20 stolz auf meinen Titel als Kampfbahnmeister. Ja,
auf der Kampfbahn blühte auch mein Herz auf - damals...
In seinen Erinnerungen an die
"Völkerschlacht(ung) von Solferino"[1]
vom 24. Juni 1859 schildert er mit einer gewissen Begeisterung und
grosser Anerkennung das heldenhafte gegenseitige Abschlachten minutiös und
lamentiert keineswegs über den Krieg an sich. Der Grund dieser Kriegsbegeisterung
und des damals noch bis zu einem gewissen Grad vorhandenen freimaurerischen
"Fairnessgedankens" gegenüber tapferen "Nichtfreimaurern"
war es dann auch, dass er nicht gegen den Krieg lamentierte, sondern bessere
"Rahmenbedingungen" für tapfer kämpfende Opfer zu erreichen versuchte
und deshalb das "Rote Kreuz" und die "Genfer
Konvention" initiierte. Er dachte damals also in erster Linie an militärische
und nicht zivile Opfer!
[1]
Henry Dunant, „Eine Erinnerung an Solferino“,
Jubiläumsausgabe 125 Jahre Rotes Kreuz, 1979/1988 (gedruckt 1988/Kümmerly
und Frey AG, Bern), z.B. Seite 20.
Hören wir doch einmal kurz in
den Text der wahrlich von offener Begeisterung zeugenden dunantschen
Kriegserzählungen hinein (seine
Sympathie galt den tapferen Leistungen beider Seiten!/Hervorhebungen durch
den Autor):
<<Soll man bei der
französischen Armee neben den Marschällen und Divisionsgenerälen nicht auch
des glorreichen Anteils gedenken, den die tapferen Brigadegeneräle, Obersten,
Majore und Hauptleute an dem glücklichen Ausgang dieses grossen Tages haben? Ohne
Zweifel war es sehr ruhmvoll, Krieger zu bekämpfen und zu siegen, wie den
Prinzen Alexander von Hessen, einen Stadion, einen Benedek
oder einen Karl von Windischgrätz (siehe dazu
"Fussnote Dunant" weiter unten/der Autor
dieses Kapitels).
"Es war, als wenn uns der
Wind vorwärts geblasen hätte", erklärte sehr anschaulich ein junger, einfacher Liniensoldat, um
einen Begriff von dem Eifer und der Begeisterung zu geben, womit seine
Kameraden und er sich in das Handgemenge gestürzt hatten, "Der Pulvergeruch,
der Kanonendonner, die rasselnden Trommeln und die schmetternden Hörner, das
belebt, das begeistert!" Es schien wirklich so, als ob in dieser
Schlacht jedermann sich so schlage, als sei seine eigene Ehre verpfändet, und
als müsse er den Sieg zu seiner persönlichen Angelegenheit
machen.">>
"(Fussnote Dunant)
Über den General Foray entnehmen wir folgende Stelle
dem schönen Buch des eidgenössischen Oberst Edmund Favre
"Die preussische Armee und die Manöver von Köln im Jahre 1861:
"Der König liess uns alle einladen, an diesem Tage mit ihm im Schloss Benrath bei Düsseldorf zu speisen. Ehe er sich zur Tafel
setzte, nahm er General Foray und General Paumgarten bei der Hand. "Da Sie jetzt Freunde
sind", sagte er lächelnd, "setzen Sie sich nebeneinander und
plaudern Sie." Nun war Foray der Sieger von Montebello, und Paumgarten war
sein Gegner gewesen, so konnten sie sich denn auch nach Herzenslust über die
Einzelheiten jenes Tages unterhalten. Aus dem aufrichtigen Lachen des
österreichischen Generals konnte man erkennen, dass er keinen Groll mehr hegte.
Was den französischen General betrifft, so wussten alle, dass er keinen Grund
hatte, verstimmt zu sein. So ist der Krieg, so sind Soldaten: In diesem
Herbst sind die beiden Generäle gute Freunde, im nächsten Jahr werden sie sich
vielleicht wieder schlagen, und zwei Jahre später speisen sie dann wieder
zusammen irgendwo in der Welt."
Liebe Leserin, lieber Leser,
Sie sehen, dass der wiedergeborene (mittlerweile ein sehr vieldeutiger
Begriff!) Freimaurerbruder Henri Dunant begeistert
die Leistungen von Offizieren diverser Nationen aufzählt (vom Hauptmann
aufwärts...)! Sein
besonderes, "christliches" Verdienst war nun, dass er auch ein Herz
für das "zum Spiel" benötigte Kanonenfutter, besonders für das
tapfere, hatte und deshalb die weiter oben erwähnten Organisationen gründete.
Allerdings nicht um Kriege und Tote zu verhindern, sondern um für zukünftige
Kriege bessere Rahmenbedingungen für die s.E. sehr
tapferen Opfer beider Seiten zu schaffen. Ich sage es nochmals: Dunant war als frommer, sogenannt wiedergeborener
"Christ" kein Krieger, aber auch kein militanter Kriegsgegner –
Krieg gehörte auch für ihn zum Alltag –, sondern eben auch ein freimaurerischer
Humanist, der die tapferen Leistungen beider Seiten geradezu sportlich bewunderte,
etwa so wie heute ein eher unsportlicher Fan keine Mühe hat, Sportgrössen
diverser Mannschaften und Sportarten fast göttlich zu verehren...
Diese römisch tempelritterlich
freimaurerische Kriegsbegeisterung hat sich erst seit den nunmehr mit
"unfairen" "Fernmitteln" ausgetragenen Kriegen des
letzten Jahrhunderts und der Erfindung der Kernwaffen, die auch Kriegszuschauer
wie Dunant nicht verschonen würden, etwas geändert. Bei Islamisten,
die wortwörtlich an den sehr kriegerischen Koran, der nachweislich zur
Unterwerfung der nicht islamischen Restwelt, dem "Haus des
Krieges", aufruft, befindet man sich immer noch in der heidnischsynkretischen, chaldäischägyptischgriechischrömischen,
ertragreichen, klar antichristlich pseudomännlichen
"Todessportstufe".
So bleiben uns vorläufig die
Aussagen zur wahren Liebe von Jesus Christus in Matthäus 5,35-48 bzw. 22,34-40
(siehe auch Römer 13,8-10, 1. Korinther 13,13), die trotz ihrer aus rein
menschlichem Willen unmachbaren Erfüllbarkeit unsere Lebensleitlinie
darstellen und uns gleichzeitig klar aufzeigen sollen, dass wir nicht im Reich
Gottes wohnen, sondern noch in der Finsternis, einer Art Vorhölle, also
weiterhin fehlerhaft sind, aber doch schon im Glauben an die Gnade Gottes durch
Jesus Christus das kommende grosse Licht sehen können (Johannes 8,12).
"Jesus redete nun wieder
zu Ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht
in der Finsternis wandeln (bleiben), sondern wird das Licht des Lebens
haben."
„Sie werden nicht mehr
hungern, auch werden sie nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie fallen
noch irgendeine Glut, denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie
hüten und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von
ihren Augen abwaschen.“ [1]
[1]
Offenbarung 7, Verse 16 und 17
Mögen doch noch viele sogenannt
in höhere, diesseitige, dämonische und halbdämonische Mysterien eingeweihte Menschen
ihren Stolz überwinden bzw. ihre Menschenfurcht ablegen und zum Urgrund allen
Seins, unserem Schöpfer in Jesus Christus (Psalm 2), umkehren. Man beachte die
Begrenztheit der heidnischmaurerischen Zauberei anhand Schilderungen wie 2. Mose/Exodus 8,12-15 (--> Lukas 11,20)!
"Und die Wahrsagepriester
(Zauberer) aber machten es ebenso mit ihren Zauberkünsten, um die Mücken
hervorzubringen; aber sie konnten es nicht. Und die Mücken (des Mose und Aaron. Die Red.) kamen über die Menschen und über
das Vieh. Da sagten die Wahrsagepriester zum Pharao: Das ist der Finger Gottes!
Aber das Herz des Pharao blieb verstockt, und er hörte nicht auf sie,
wie der HERR (JHWH) geredet hatte." (2. Mose/Exodus
8,14.15).
"Wenn ich (Jesus Christus.
Die Red.) aber durch den Finger Gottes die Dämonen austreibe, so ist also das
Reich Gottes zu euch gekommen." (Lukas 11,20)
Amen!
Unter folgendem Link können Sie
den in obenstehendem Bericht teilweise zitierten Artikel aus Spiegel special kaufen:
http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,295458,00.html
Hier der oben zitierte, leicht
erweiterte Artikel auch als PDF-Dokument:
http://www.aaronedition.ch/Kriegsfreunde.pdf
Simon Entlebucher/Kephas
Petros Kleinstein
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