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Anfangs Oktober 2005 (ergänzt am 19.10.2005)



Der Autor dieses Buches ist evangelisch-reformierter (protestantischer) Theologe.

Das Buch von Bruno Waldvogel-Frei kommentiert (rezensiert) u.a.m. die Werke "Der Schatten des Dalai Lama. Sexualität, Magie und Politik im tibetischen Buddhismus" von Victor und Victoria Trimondi alias Herbert und Mariana Röttgen, "Traumwelt Tibet – östliche Trugbilder" des buddhismusinternen Kritikers Martin Brauen und "Dalai Lama – Fall eines Gottkönigs" von Colin Goldner (erklärter Atheist). 

Es setzt sich auch mit dem Dalai Lama-Intimus und in der buddhistischen Szene als "Eingeweihter", als Yogi, gehandelten Prof. Dr. Michael von der  Brück auseinander. Letzterer lehrt Religionswissenschaften an der Universität München (war Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät). M.a.W. die westlichen Kritiker der fundierten Angriffe gegen den tantrischen Buddhismus bzw. die Person des 14. Dalai Lama (Tenzin Gyatso) kritisieren vor allem das umfassende Werk der Trimondis und ergreifen klar Partei für "ihre" Seite und den Dalai Lama. Sie können mit ihren Argumenten aber nur eher unaufmerksame Betrachter über­zeugen, also Menschen, welche dem bibelnahen Christentum schon lange Adieu gesagt bzw. es gar nie richtig gekannt haben, meistens selber dem "Yogitum" nachstreben und die schrecklichen magischen Praktiken und Rituale des tantrischen Buddhismus zur zukünftigen eigenen Erhöhung bewusst akzeptieren.

 Brund Waldvogel-Frei gelingt es, ein differenziertes Bild des Buddhismus zu vermitteln.

--> Hinweis: Zur Kritik des Buches "Der Schatten des Dalai Lama. Sexualität, Magie und Politik im tibetischen Buddhismus" des Ehepaars Trimondi finden Sie ganz am Ende noch die Meinung von Georg Schmid, Spezialist für Sekten und Religion. Ebenfalls angefügt ist ein Gastkommentar von Colin Goldner zu den Inhalten der sogenannten Kalachakra-Tan­tra-Einweihung.

Textproben:

Die Frauen aus der Sicht des historischen Buddhas (Teilzitate, Seiten 18-20, Hervorhebungen teilweise durch die Red. AARON-Edition)

„Der Buddhismus ist bei Frauen sehr beliebt. Gerade in feministischen Kreisen wird immer wieder betont, welche ungeahnten Möglichkeiten hier auch den Frauen offenstünden. Immerhin gibt es ja auch weibliche Buddhas. Der tibetische Tantrismus hat etwas mit männlicher und weiblicher Sexualität zu tun. Es geht um das Rollenverständnis der Geschlechter. Und daraus hervorgehend wird die religiöse Bedeutung der Geschlechter abgeleitet,

Welche Bedeutung hat die Frau im Buddhismus? Zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass die Überlieferungen des historischen Buddhismus nicht gerade schmeichelhaft über die Frauen reden. Im Gegenteil. Die Frauen sind erstens  das „Tor“ der Wiedergeburt – geboren zu werden ist ja überhaupt nicht erstrebenswert. Und zweitens wecken Frauen im Mann Leidenschaften. Aber genau diese Leidenschaften sind das Hindernis, um zur Erleuchtung und letztlich zur Erlösung zu gelangen. Die daraus resultierende Logik ist folgenschwer: Frauen und alles Weibliche sind etwas Minderwertiges und müssen überwunden werden. Das ist der Hintergrund von Zitaten wie den folgenden**: 

„ Man plaudere eher mit Dämonen und Mördern mit gezücktem Schwert, berühre eher giftige Schlangen, selbst wenn ihr Biss den Tod bewirkt, als dass man plaudere mit einem Weibe ganz allein.“ 

„Besser wäre es, Einfältiger, wenn Dein Geschlecht in den Mund einer giftigen und schrecklichen Schlange eindränge, als dass es in eine Frau eindringt. Besser wäre es, Einfältiger, wenn Dein Geschlecht in einen Backofen eindränge, als dass es in eine Frau eindringt.“

 „Die Gefahr des Haies aber, ihr Mönche, ist eine Bezeichnung des Weibes.“
  

**  Bellinger, Gerhardt J., „Im Himmel wie auf Erden. Sexualität in den Religionen der Welt“, München, 1993, S. 246.

Die unter einem Pseudonym schreibenden Victor und Victoria Trimondi stellen fest: „Im Vinaya Pitaka, dem grossen Buch der Ordensregeln, das für alle Phasen des Buddhismus gültig ist, finden sich acht spezielle Vorschriften für Nonnen. Eine davon lautet, dass sie sich noch vor dem geringsten und jüngsten aller Mönche zu verbeugen haben. Dies gilt selbst für die ehrenwerte und bejahrte Vorsteherin eines angesehenen Klosters.“ ... 

Im Tibet scheint das mit den Frauen nicht anders zu sein. Das tibetische Wort für „Frau“ bedeutet „niedrig Geborene“. Das Wort „Mann“ hingegen heisst „Wesen von höherer Geburt“. Die Geburt des Mädchens brachte in der alttibetischen Gesellschaft Unglück, Söhne versprachen Glück und Wohlstand. Da ja die Wiedergeburt ein Fluch ist (im Gegensatz zu unseren „romantisierten“, oberflächlich verwestlichten Buddhismusauffassungen! Die Red. AARON-Edition), ist die Frau, die gebärt, logischerweise mit ein Grund zum Unglück. Zwar hatten die Frauen grosse Freiheiten – zum Beispiel in der Beziehung zu Männern – allerdings nicht in spirituellen Dingen.

Beim näheren Hinsehen sind nicht einmal die weiblichen Buddhas ihren männlichen „Kollegen“ ebenbürtig. So klagt Yeshe Tshogyal, die gerne von Feministinnen zitiert wird: 

„Ich bin eine Frau – ich habe wenig Kraft, mich den Gefahren zu widersetzen. Aufgrund meiner niedrigen Geburt greift mich jeder an. [...] Weil ich eine Frau bin, ist es schwer, dem Dharma zu folgen. Es ist selbst schwer, am Leben zu bleiben.“

 Mir ist bewusst, dass die Frauenfrage auch im Christentum zu Kontroversen und kulturellen Kämpfen geführt hat. Aber dass der Buddhismus diese Problematik in seinen heiligen Schriften noch um ein Vielfaches verschärft und polemisiert, sollte spätestens hier Frauen hellhörig machen.“

Der lamaistische Buddhismus ist Sexualmagie (Teilzitat aus den Seiten 20 und 21)

„Um sich die feminine Urmacht des Alls anzueignen, hat der Yogi die entsprechenden spirituellen Methoden (Upaya) zu beherrschen. Sie haben zum Ziel, die weibliche Form in die männliche umzuwandeln mit der Absicht, Macht zu kumulieren. Kurzum: Das Weibliche wird vom Yogi absorbiert und manipuliert, um dann von ihm beherrscht zu werden. Damit das geschehen kann, braucht der Yogi die Hilfe von Frauen, mit denen er den Sexualakt vollziehen kann. In den tantrischen Texten auffallend häufig erwähnt werden die „erotischen“ Bannsprüche, die den Yogi befähigen sollen, sich Frauen für sexualmagische Rituale zu beschaffen. Den rituellen Sexualakt praktiziert er auch nach der Erleuchtung, denn da ja im Weibe der Schlüssel zur Macht liegt, festigt jeder liturgische Beischlaf seine Allmacht.

Das „Zwei-in-Einem-Prinzip“ des Yogis zielt jedoch nicht auf einen  Zustand jenseits der Sexualität und des Eros hin. Der Tantra-Meister mach sich die männlich-weiblichen Sexualenergien bewusst zu Machtzwecken nutzbar und vernichtet sie nicht, selbst wenn sie nach der Initiation nur innerhalb seiner eigenen Person präsent sind. Sie wirken dort weiterhin als die  beiden polaren Urkräfte, nur jetzt innerhalb des androgynen Yogi.  ...

 Und die Frau? Sie verschwindet aus dem tantrischen Szenario, nachdem ihr der Yogi die Gynergie (weibliche Energie) durch sexualmagische Techniken „geraubt“ hat. Hat er erst einmal die erforderlichen Yogatechniken gemeistert, braucht er keine weibliche Partnerin mehr, denn der ganze Prozess wird jetzt in seinem eigenen Körper durchgeführt.“

(Wie verzichten jetzt an dieser Stelle darauf, Ausschnitte aus den nachfolgend beschriebenen „Sexualanweisungen“ des tantrischen Buddhismus, die vor jugendlichen Mädchen (auf Deutsch: Kindern) nicht halt machen, im Detail wiederzugeben und verweisen dazu auf den Originaltext. Die Red. AARON-Edition.) 


Das Gesetz der Umkehrung (S. 32/33, Teilzitate; Hervorhebungen durch die Red. AARON-Edition)

"Wie in vielen magischen Systemen begegnet uns auch im Tantrismus die Methode der Umkehrung, die höchst problematische Konsequenzen haben kann. Worum geht es?

Der Tantriker beherrscht die Kunst, das Negative ins Positive umzupolen. Das was üblicherweise tabu ist, dient ihm dazu, es ins Gegenteil zu verwandeln. Mönche, die sich im Normalfalle einem strikten, puritanisch anmutenden Regelsystem unterwerfen, kultivieren ohne Grenzen solche "Tabuverletzungen", wenn sie sich entschlossen haben, den "diamantenen Pfad" zu betreten. Übertreibungen und Extravaganzen zählen jetzt zu ihrem Lebensstil. Dazu sind sie nicht nur legitimiert, sondern geradezu verpflichtet, weil nach der tantrischen Doktrin das Böse nur durch das Böse, die Gier nur durch die Gier und das Gift nur durch das Gift geheilt werden kann. Hier gibt es viele Ähnlichkeiten zur mittelalterlichen Alchemie.

Das Kalachakra-Tantra fordert aus den gleichen Gründen seine Schüler zu folgenden Verbrechen auf: töten, lügen , stehlen, die Ehe brechen, Alkohol trinken, sexuell mit Mädchen aus den Unterklassen verkehren. "Was den Naren bindet, befreit den Weisen"!, sagt ein tantrisches Sprichwort, und eine andere, noch drastischere Passage betont: "Die gleichen Handlungen, für die ein gewöhnlicher Sterblicher hundert Millionen Äonen in der Hölle brät, durch dieselben Taten erlangt ein eingeweihter Yogi Erleuchtung."So wandert der Yogi guten Gewissens auf Wegen jenseits der herrschenden Moral.

 "Durch die gleichen schändlichen Handlungen, welche jedermann in die Hölle brächten, gewinnt derjenige, der die richtigen Mittel benutzt, Erlösung, darin besteht kein Zweifel. Alles Böse und alles Tugendhafte haben den Gedanken als ihre Basis."

Die dritte – etwas aufgesetzte, aber dennoch häufig anzutreffende – Legitimation für die "Übertretungen" des Vajrayana besteht im Bodhisattva-Gelübde des Mahayana-Buddhismus, das fordert, jedem Lebewesen so lange beizu­stehen und zu helfen, bis es Befreiung erlangt.Dieser fromme Zweck kann erstaunlicherweise die übelsten Mittel heiligen. Im Laufe der tibetischen Geschichte hat das Bodhisattva-Gelübde zahlreiche politische und familiäre Morde legitimiert. Sie wurden gerechtfertigt mit dem "geistreichen" Argument, man habe die ermordeten Menschen von der Welt des Scheins (Samsara) "befreit". Deshalb seien einem diese zu Dank verpflichtet."

Ritualmord (Seite 36, Auszug)

"Es ist eine Tatsache, dass sämtliche Texte in der höchsten Stufe des Tantras verbal zum Mord aufrufen. Im idnischen Kali-Kult geschieht das bis heute noch real.
Als ehrenwerte Handlung gilt im tibetischen Buddhismus auch, die Welt von Menschen zu "erlösen", von denen ein Yogi weiss, dass sie in Zukunft gemeine Verbrechen begehen werden. So tötete Padmasambhava, der Gründer des tibetischen Buddhismus, in seiner Jugend einen Knaben, des kommende Schandtaten er vorgesehen haben will."

Im Hevajar-Tantra** heisst es

"Nachdem Du Deine Absicht dem Guru und den vollendeten Wesen (Buddhas) kundgetan hast, führe den Tötungsritus an einer Person durch, die nicht an die Lehren des Buddhas glaubt, sowie an den Verleumdern des Gurus und Buddhas. Man sollte eine solche Person in seiner Imagination hervorbringen, ihre Form mit dem Kopf nach unten visualisieren, wie sie Blut erbricht, zittert und mit zerzausten Haaren. Dann stelle man sich eine glühende Nadel vor, die in ihrem Rücken eindringt. Wenn Du dann die Ursilbe des Feuerelementes in ihr Herz hinein­imaginierst, wird sie im selben Augenblick getötet."

** Farrow, G.W. an Menon, I. "The concealed Essence of the Hefajra Tantra with the Commentary Yogaratnamala", Delhi 1991, S. 276.

Politik und Pazifismus (Auszug, Seiten 51-53; Hervorhebungen teilweise durch die Red. AARON-Edition)

"Mit jedem Kalachakra-Ritual soll nach den Worten des 14. Dalai Lama (Tenzin Gyatso/aktueller Dalai Lama. Die Red. AARON-Edition) der "Weltfrieden" gefestigt werden. Mit ironischem Unterton schreibt der Tibetologe Donald L. Lopez:

"Dieser Frieden mag eine ganz spezielle Bedeutung haben, denn die, welche die Initiation entgegennehmen, setzen damit den Samen, im kommenden Leben in Sham­bhala wiedergeboren zu werden, im reinen buddhistischen Land jenseits der Berge, wo der Buddhismus bewahrt wird. Im Jahre 2245 (?) bricht die königliche Armee aus Shambhala aus, um die Barbaren in einem buddhistischen Armageddon (!) zu vernichten, um den Buddhismus in Indien und in der Welt erneut zu errichten und eine Friedensherrschaft einzuleiten."

Wer hier noch einmal nachhakt, kann entdecken, welche Folgen die tibetischen Mythen für den Westen hatten. Helena Blavatsky, die Begründerin  der Theo­sophie,  brachte das tibetische Gedankengut in den Westen (der Anthropo­so­phe Rudolf Steiner war anfangs des 20. Jahrhunderts kurzzeitig General­se­kretär des deutschen Zweiges. Die Red. AARON-Edition). Von dort aus bahnte es sich den Weg in den deutschen Nationalsozialismus. Das Hakenkreuz ist zugleich das buddhistische Symbol vom Rad der Lehre (siehe auch die Swastika, das Son­nen-/Feuerrad der Chaldäer! Die Red. AARON-Edition). Heinrich Himmler schickte sogar eine Expedition in den Tibet, um dort nach einer verschollenen arischen Rasse zu suchen, in einem geheimnisvollen Reich namens Shambhala. Heinrich Harrer, eine andere Gestalt aus Nazideutschland (Erstbesteiger der Eigernordwand 1938. Die Red. AARON-Edition), hat dem jungen Dalai Lama ein literarisches Denkmal errichtet. Harrer selbst war Nazi und wurde zum langjährigen Freund des Dalai Lama. Um einen Skandal zu vermeiden, musste Jean-Jacques Annaud seine von Brad Pitt gespielte Harrer-Rolle kurzerhand umschreiben und in einen reuemütigen Büsser verwandeln. Harrer hat seine braune Vergangenheit – entgegen der romantisierten Darstellung im Film "Sieben Jahre in Tibet" – niemals bestritten oder bereut.

Der Dalai Lama hat auch später die Kontakte zu anderen Nazigrössen, wie z.B. Dr. Bruno Beger**, bis in die 90er-Jahre nicht abgebrochen. Er pflegt auch Kontakte mit dem chilenischen Faschisten Miguel Serrano. Serrano ist ein Vertreter des esoterischen Hitlerismus und sagte gegenüber Reportern, er und der Hierarch aus Tibet seinen seit seiner Zeit in Indien gute "Freunde". *** 

**Beger, Bruno, "Meine Begegnungen mit dem Ozean des Wissens", Broschüre
*** Grunfeld, A. Tom.
*The Making of Modern Tibet", New York u.a. 1996, S.302. 

Noch brisanter sind die Beziehungen des Dalai Lama zum Leiter der Aum-Sekte, Shoko Asahara, die 1995 durch den traurigen Giftgasanschlag in Tokyo berühmt wurde. Der Dalai Lama traf sich mehrere Male mit Asahara. Über die Aum-Sekte schreibt der Dalai Lama später in einer Spendenverdankung, dass sie "das öffentliche Bewusstsein durch religiöse und soziale Aktivitäten fördert". In einem anderen Schreiben heisst es über Aum:  

" AUM strebt nach unserem besten Wissen an, das öffentliche Wohl durch verschiedene religiöse und soziale Aktivitäten zu fördern, zum Beispiel durch Unterricht in buddhistischen Lehren und Yoga."

Nach dem Attentat, als die Tragweite der Aum-Machenschaften allmählich zutage traten, distanzierte sich der Dalai Lama von Aum: "Es ist undenkbar, das Seine Heiligkeit der Dalai Lama mit den kriminellen Handlungen der Aum-Sekte nur wegen einer gelegentlichen spirituellen Beziehung zu Asahara in Zusammenhang gebracht wird." Aber eben hier muss gefragt werden: Ist es nicht gerade die vertiefte Auseinandersetzung mit dem tibetischen Buddhismus, der diese Wahnsinnstat möglich werden liess – der Mhytos des Shambhala? Vertiefte Studien der Aum-Sekte weisen genau darauf hin.
Die Aum-Sekte war eine konsequente und buchstabengetreue Schülerin tantrischer Lehrinhalte. Die Geschichte Asaharas zeigt, dass der Vajrayana und der Shambhala-Mythos dämonisches Potential in sich tragen.
Interessant ist auch, dass der Friedensnobelpriesträger (der Dalai Lama. Die Red. AARON-Edition) selber grosses Interesse an Kriegen, Waffen und Uniformen hatte. Über Uniformen meint er: Sie "sind aber auch sehr attraktiv ... Jeder Knopf an der Jacke glänzt schön. Und erst die Gürtel, die Abzeichen."  Und an anderer Stelle:

"Ich habe mir schon als Kind gern Bilderbücher aus der Bibliothek meines Vorgängers angesehen, speziell über den Ersten Weltkrieg. Ich liebte all die Instrumente, die Waffen und Panzer, die Flugzeuge, die tollen Kriegsschiffe und U-Boote. Später bat ich um Bücher über den Zweiten Weltkrieg. Als ich 1954 China besuchte, wusste ich darüber mehr als die Chinesen." ("Zeitmagazin", Nr. 44, 22. Oktober 1998, S. 24)

Und schliesslich: "Früher hatte ich allerdings eine Lieblingssendung. Sie werden es nicht glauben! 'M:A.S.H' – die US-Serie über den Vietnamkrieg. Sehr komisch..." (lacht). ("Focus", 44, 1998, S.272)

Es bleibt zu wünschen, dass diese Begeisterung tatsächlich Vergangenheit ist und nichts mit der waffentrotzenden Shambhala zu tun hat. Ein Mensch kann sich verändern – das müssen wir dem Dalai Lama zugestehen. Allerdings bleibt Skepsis, bedenkt man die religiösen Welten, die "Seine Heiligkeit" vertritt."


Es gibt wahrlich "nichts Neues unter der Sonne", sagte schon der chaldäisch etc. "eingeweihte" Salomo und erlitt Schiffbruch (1. Könige 9, 10  und vor allem 11 etc.). An die Aussagen Jesus in Matthäus 5,43-47 kommt keine dieser "Heiligkeiten" und "neuen Friedensstifter" heran:

"Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist! Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr allein eure Brüder grüsst, was tut ihr Bersonderes? Tun nicht auch die von den Nationen dasselbe? Ihr nun sollt vollkommen sein, wie eurer himmlischer Vater vollkommen ist."

Also: Auch die nachweislich vor keiner "völkisch-hochstehenden" Schandtat (z.B. gezielte Euthanasie/Ermordungen von Kindern mit schweren und leichten Geburtsgebrechen wie Gaumen­spalte oder psychisch-organischen "Geburts­mängeln") zurück­schre­cken­den, "initierten", reinkarnationsgläubigen Nazis hatten den Narren am tibe­tischen Buddhismus, dieser schon damals nur vor­dergründigen Frie­densreligion sowie den reli­giösen "Gedanken" der beiden höchsten verwandten Hindu-Kasten (Bra­manismus, Kshatrya) ge­fressen, genau gleich wie Teile der heutigen weltweiten 1%-SpitzeMan vergleiche z.B. die Werke des fa­schistischen Schriftstellers Julius Evola (siehe dazu auch unter "Terrorismus"). Mehr als zwei Drittel der ehe­maligen Nazi-Elite waren übrigens sogenannte promovierte Akademiker.  

                                                     Wie heisst es doch:

                          Die Einbildung überwiegt meistens die Ausbildung.
             Und blosse Ausbildung birgt selten wahre, stabilisierende Erkenntnis

Der Karma-Gedanken und er damit unweigerlich verbundene Evolutions­glauben kam den Nazis und vielen anderen Dikta­toren gerade recht. Denn wenn einer ermordet wird, ist daran nicht der Täter, sondern sein schlechtes (aufgelaufenes) Karma schuld... bzw. in einem nächsten Leben kann der Ermordete vielleicht auch zum Arier aufsteigen! So fatal und irregeführt dachten diese "Nazi-Priester", welche am 20. Juli 1933 mit dem Vatikan gar einen Übereinstimmungsvertrag schlossen... Als Mensch immer wieder auf dieser Erde geboren werden, wäre wirklich die wahre Hölle, die absolute Gottesferne... Auf unserer Erde, dieser Zwischenhölle, herrscht ja seit beginn Heulen und Zähneknirschen. Ein  einziger Aufenthalt zur Läuterung und Erkenntnis des wahren,  gnädigen Gottes reicht vollkommen aus!

 "Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln (bleiben), sondern wird das Licht des Lebens haben." (Jesus nach Johannes 8,12). Das Reich Christi ist nicht bzw. nur  bedingt von dieser Welt (Johannes 18,36)! Es wird zur Zeit von den "neuen Heiden" zertreten. 

                                Keiner ist gerecht, auch nicht der Dalai Lama!

"Wie geschrieben steht: Da ist kein Gerechter, auch nicht einer, der verständig ist, da ist keiner, der Gott sucht. Alle sind abgewichen, sie sind alle­samt untauglich geworden, da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer. Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handelten sie trügerisch. Otterngift ist unter ihren Lippen. Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit. Ihre Füsse sind schnell, Blut zu vergiessen; Verwüstung und Elend ist auf ihren Wegen, und den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt. Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen ... Jetzt aber ist ohne Gesetz Gottes Gerechtigkeit geof­fenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten: Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt (gerecht gesprochen) durch  seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat Gott hingestellt als einen Sühneort durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden unter der Nachsicht Gottes; zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dass er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesus ist." Römerbrief 3,10-18;21-27 --> Siehe auch Matthäus 22,34-40, Epheser 2,8-10, Johannes 3,14-18, Johannes 5,24ff, Hebräer 1,1ff etc. 

Sünde = hamartia (gr. für Verfehlung/Zielverfehlung)

Die Nächstenliebe ist die Erfüllung des Gesetzes: "Seid niemand irgend etwas schuldig, als nur einander zu lieben! Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn das. "du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren", und wenn es ein anderes Gebot gibt, ist in diesem zusammengefasst: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes." Römerbrief 13,8-10.

Liebe = gr. agapé (Bruder- bzw. Schwesterliebe = philadelphia). 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die aktuelle Shambhala-Hierarchie nach "New Age-Lesart " (oder ein Ausschnitt daraus):

Es mögen viele Wege nach Rom oder ins Shambhala führen, dieser "Hie­rarchie der sogenannt aufge­fahrenen Meister" des tibetischen Buddhismus (siehe nachstehende Abbildung),  welche New Age-Prophetinnen der ersten Stunde wie Helena Petrowna Blavatzy und Alice Bailey um die Wende zum vergangenen 20. Jahr­hunderts erstmals in esoterischen und okkult-fa­schis­tischen Zirkeln erfolgreich propa­giert und angezapft (Kut Humi, Djwhal Khul) haben - aber nur einer zum ewigen, einzigen Gott, zu dessen Rechten jetzt nur der jetzt erhöhte Jesus Christus (Hebräer 2,7-9), das Lamm Gottes, sitzt. (Johannes 14,6  bzw. 10,14-30    -->  Offenbarung 17,14). 

In dieser  diesseitigen Hierarchie  (irgendwo im Himalaya oder so soll das Shambhala liegen...) der Dämonen und Leitgeister (lies die "Werke" von  Blavatzky, Bailey bzw. deren JüngerInnen wie Ferguson etc.), der Mächte und Elemente dieser Welt (siehe z.B. Epheserbrief 2,1!!!),  fand im 6. Strahl auch noch ein falscher Jesus Platz... Das einmalige, vollkommene, definitive, unumstössliche Gnadenopfer von Jesus Christus auf Golgatha hat in ihrer "Werks- und Geisterlehre" aber keinen Platz (Johannes 10,14-18.25-30)! Siehe dazu auch Psalm 2. Allen Nicht-Buddhisten wird von diesen "Friedenslehrern" der zukünftige Untergang angesagt (die Bibel sieht es ganz anders, glücklicherweise!!!; siehe dazu Offenbarung 16,12 --> 17,9 --> 17,14 --> 19.11-21 --> 20,11-15 etc.).

1. Tim. 4,1-3: "Der Geist aber sagt deutlich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister  und Lehren von Dämonen** achten, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind, die verbieten, zu heiraten, und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat zur Annahme mit Danksagung für die, welche glauben und die Wahrheit erkennen..

** gr. daimonion = Verkleinerungsform von daimon = Dämon, böser Geist

Matthäus 24,21-24: "Denn es wird dann eine grosse Bedrängnis (Trübsal) sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch errettet werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt werden. Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus oder da!, so sollt ihr's nicht glauben. Denn es werden falsche  Christusse und falsche Propheten aufstehen und grosse Zeichen und Wunder tun, so dass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten."

Matthäus 24,36-37: "Von dem Tage aber und von der Stunde weiss niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. Denn wie es in denTagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns."

Offenbarung 9,20.21: "Und die übrigen Leute (Menschen), die nicht getötet wurden von diesen Plagen, bekehrten sich doch nicht von den Werken ihrer Hände, dass sie nicht mehr anbeteten die bösen Geister und die goldenen, silbernen, ehernen, steinernen und hölzernen Götzen, die weder sehen noch hören noch gehen können, und sie bekehrten sich nicht von ihren Morden, ihrer Zauberei, ihrer Unzucht und ihrer Dieberei."

Die kommende Gottesnähe ist mehr als ein Aufenthalt auf der positiven Seite des Totenreiches (Hades, Scheol) bzw. mehr als ein Bund mit dem Totenreich! 

"Nach diesem sah ich und siehe, eine grosse Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weissen Gewändern und Palmen in ihren Händen. Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil (Errettung) unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm ... Und einer von den Ältesten begann und sprach zu mir (Apostel Johannes. Die Red.): Diese, die mit weissen Gewändern bekleidet sind – wer sind sie, und woher sind sie gekommen? Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind es, die aus der grossen Bedrängnis kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen (rein gemacht) im Blut des Lammes. Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen. Sie werden nicht mehr hungern, auch werden sie nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie fallen noch irgendeine Glut; denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie hüten und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen." (Offenbarung 7,9.10.13-17).

Josua, Jeschua, Jehoschua, Jesus heisst übersetzt "Gott errettet" durch seinen Gesalbten(übersetzt: Messias, Christus) - und nicht aus Werken, egal welcher stolzen, aufgekärten oder gar "wissenschaftlichen"  Art diese sein mögen. Aber ein von Gott ohne Verdienst "gerechtgesprochener" Mensch hat auch Werke, die Gott ihm im Voraus bereitet (Epheser 2,8-10 etc.)! Finito Selbsterlösung (siehe Hitler, Stalin und Konsorten)!!! Jesus Christus (Gott errettet!)hat alle Dämonen, Mächte und Elemente dieser Weltzeit besiegt. Amen!

 Kephas Petros Kleinstein 


Georg Schmid, Schweizer Spezialist für Sekten und Religion, der gar nicht als christlicher Fundamentalist bekannt ist, schreibt zum Buch "Der Schatten des Dalai Lama. Sexualität, Magie und Politik im tibetischen Buddhismus" des Ehepaars Trimondi folgendes: 

"Herbert und Mariana Röttgen, das unter dem Pseudonym Trimondi publizierende Autorenpaar, reisst ein vom modernen Tibetmythos geblendetes Publikum nicht nur aus seinem nostalgischen Traum vom allseits friedlichen, nie gewalttätigen, durchwegs frauenfreundlichen und alle dunklen Kröfte im Menschen in helle Energie verwandelnden tibetischen Buddhismus. In dem mehr als 800 Seiten umfassenden Band werden auch die an sich auch im Westen immer bekannten dunkeln, okkulten, sexualmagischen, frauenfeindlichen, faschismusnahen, kriegerischen und politisch totalitären Aspekte des tibetischen Buddhismus mit einem seiner wesentlichsten Ritualtexte, mit dem Kalachakra-Tantra, verbunden. 

Die Schattenseiten des tibetischen Buddhismus sind in diesem Kontext betrachtet keine Unfälle in der Geschichte einer an sich restlos friedlichen Spiritualität, sondern folgerichtiger Ausdruck einer Religion und einer Kultur, die ihre Schatten nie nur in Licht auflösen wollte, sondern ihnen eine verhängnisvolle Eigendynamik zugesteht. Die für den westlichen Tibetromantiker so unverständlichen Ausbrüche der Gewalt im Umfeld des tibetischen Buddhismus und des Dalai Lama – man denke an den opferreichen und immer noch nachwirkenden Kampf zwischen Rotmützen und Gelbmützen in der Zeit des 5. Dalai Lamas, an die sog. Shugden-Debatte der letzten Jahre, an den noch andauernden Streit um die wahre Reinkarnation des neuen Karma, an die Unterstützung, die der Dalai Lama dem japanischen Sektenguru Shoko Asahara gewährt oder an die militärischen Ambitionen der Brüder des Dalai Lama – alle diese "absurden" Vorkommnisse sind nicht mehr Blitze aus einem heiteren Himmel, ohne Vorgeschichte und ohne Nachhall. 

Der einerseits lächelnd bestrittene und andererseits unbefragt wahrgenommene Machtanspruch des Dalai Lama gründet, wie viele anderen scheinbaren Widersprüche, in der spirituellen und politischen Tradition Tibets und ist nur zu verstehen, wenn die moderne Tibetbegeisterung einer realistischeren Beschäftigung mit jener Kultur und Religion weicht, die wie jede andere ihre Licht- und Schattenseiten pflegte und pflegt. 

Das Urteil des Lesers zu dieser ausführlichen Beschäftigung mit den Schattenseiten des tibetischen Buddhismus steht und fällt mit der Bereitschaft, auf Nostalgie zu verzichten und sich zuzugestehen, dass es in der Welt des Menschen die restlos friedliche Kultur oder Religion nie gab und nie geben wird. Wer die Illusion vom durchwegs friedlichen Buddhismus nicht preisgeben kann oder will, kann im Werk des Autorenpaares nur eine finstere Abrechnung enttäuschter ehemaliger Freunde des tibetischen Buddhismus sehen. Wer keine Illusionen braucht, schätzt das umfangreiche Werk als Beitrag zu einer längst fälligen Korrektur (relinfo, Homepage, www.relinfo.ch/buddhismus)."  

Zitiert ab den Seiten 72/73 des vorliegenden Buches (Und der Dalai Lama lächelte...).

Siehe auch direkt unter  http://www.relinfo.ch/gelugpa/trimondi.html 

und zu Martin Brauen unter http://www.relinfo.ch/gelugpa/brauen.html

Colin Goldner zur Kalachakra-Tantra-Einweih­ung oder wie man dafür sorgt, als Shambhala-Krieger wiedergeboren zu werden (Teilzitate aus "Gastkommentar" im Faktum Nr. 10/2002) 

Anlass zu diesem Gastkommentar bot damals das vom 11. bis 23.10.2002 vom Dalai Lama durchgeführte, vorher weltweit angekündigte Kalachakra-Ritual im österreichischen Graz.

 "... Besonders die Gelugpa-(Gelbmützen-)Sekte, als deren Anführer der jeweilige Dalai Lama firmiert, befasste sich seit je mit Exegesen des Kalachakra. Die heute gültige Fassung stammt im Wesentlichen aus dem frühen 18. Jh. Der aktuelle 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso, hat das Ritual seit 1970 an mehr als zwanzig Orten auf der ganzen Welt aufgeführt und dabei Hunderttausende "eingeweiht".

Die mehrtägige Veranstaltung, welcher der Dalai Lama vorsitzt und die von ihm in tibetischer Sprache angeleitet wird, wird für die Teilnehmer simultan übersetzt (via Internet soll die ganze Welt daran teilhaben können). Das Ganze beginnt mit rituellen Munspülungen, Niederwerfngen und Opferungen, gefolgt von endlosen Mantren-Rezitationen in Sankrit (z.B. "Om a a am ha ha ham hah hoh phrem dasha-paramita paripurani svaha") sowie einer Unzahl an Gelübden und Selbstverpflichtungen (z.B. den Anweisungen eines Lama nicht zuwider zu handeln); dazu gibt es Belehrungen über allgemeine buddhistische Wletanschauung, über Wiedergeburt, Karma, Alchemie, Astrologie etc., sowie auch und insbesondere über korrektes Sexualverhalten (z.B. über die Vermeidung des "orgastischen Abflusses", sprich: der Ejakulation). 

Zentraler und zeitaufwendigster Bestandteil des Kalachakra-Rituals ist indes die Anleitung, vor dem geistigen Auge einen gigangtischen Mandala-Palast zu visualisieren. Dieser Palast – am ehesten vorstellbar als ein riesiges Lego-Gebäude in Form einer vierstöckigen Sufenpyramide – umfasse im Erdgeschoss eine Grundfläche von 350 x 350 Metern. Die höheren Stockwerke seien jeweils halb so gross wie die darunter leigenden, so dass das Obergeschoss immerhin noch eine Grundfläche von rund 15 000 Quadratmetern aufweise. Der Palast sei in jeder baulichen Einzelheit, beschrieben en detail vom vorsitzenden Dalai Lama, zu visualisieren. Desgleichen die z20 Wesenheiten, die sich als verschiedene Aspekte des Buddha-Bewusstseins (Mitgefühl, Weisheit, Vollkommenheit etc.) darin aufhielten.

Diese Wesen, allesamt mit mehreren Köpfen und Armen sowie verschiedenen Attributen, seinen ebenso zu visualisieren wie ein Hauptpaar im Zentrum des obersten Geschosses: Kalachakra, der Gott der Zeit (und niemand anderer als der Dalai Lama selbst), in sexueller Vereinigung mit seiner Gefährtin Vishvamata.

Kalachakra habe vier Gesichter, je ein weisses, rotes, schwar­zes und gelbes. An der Stirn jedes Gesichtes trage er je ein weis­ses OM-Zeichen, ein rotes AH an der Kehle, ein blaues HUM auf der Brust und ein gelbes HOH am Nabel. Vish­vamata dagegen sein einfarbig blau, habe nur ein Gesicht und trage ein Hackmesser und eine Schädelschale in den Händen. Nach endlosen Ehrerbietungs- und Hingabezeremonien seien nun "Lichtstrahlen vom Herzen Kalachakras" zu visualisieren, die "uns in seinen Mund ziehen. Wir schmelzen zu einem Trop­fen (...), gehen durch sein Vajra-Organ (=Penis) hindurch und gelangen in den Lotosschoss (=Vagina) Vishvamatas. Dort (...) entstehen wir zunächst als ein weisses OM, dann als ein weisser Vajra-Körper, mit überkreuzten Beinen sitzend, drei Gesichtern und sechs Armen und eine rote Pandavarsin (=Gefährtin) umarmend, die ebenfalls drei Gesichter und sechs Arme hat." Und so weiter und so fort über zwölf Tage hinweg. 

Und wozu das Ganze? Wer das gesamte Ritual durchlaufe und sämtliche erforderlichen Gelübde ablege, erwerbe dadurch die Berechtigung, als "Shambhala-Krieger" wiedergeboren zu werden, um in einem apokalyptischen Endkampf gegen die Feinde des Buddhismus, prophezeit für das Jahr 2424, diese vernichtend zu schlagen! Diese Feinde seien, in Kurzform, jene, deren Führer "Adam, Henoch, Abraham, Moses, Jesus (...) Mohammed und Mathani" heissen, sprich: die Angehörigen jeder Religion semitischen Ursprungs. Als Hauptgegner werden die Anhänger des Islam herausgestellt. Feldherr dieses Endkampfes – einer Art buddhistischen Glaubenskrieges – werde ein gewisser Rudra Chakrin sein, wiederum niemand anderer als der Dalai Lama selbst in künftiger Inkarnation.

Der japanische Giftgas-Guru Shoko Asahara, ein langjähriger Protegé des Dalai Lama, stellte ausdrücklich auf diesen Shambhala-Mythos ab. Seine Anschläge auf die Tokyoter U-Bahn von 1995 waren ein Versuch, die anstehende Apokalypse nebst darauf folgender Buddhokratie – mit ihm selbst als Weltenherrscher – zu beschleunigen. Auch in der rechten Esoterik- und Okkultgruppierung – Stichwort: "Esoterischer Hitlerismus" (Miguel Serrano) – hat dieser Mythos hohe Wertigkeit.... 

 Bei genauerer Hinsicht allerdings beunruhigt die versteckte antisemistische Propaganda. Und natürlich der Umstand, dass diese Massenkonditionierung auf komplett irrationale Denkfiguren von höchsten gesellschaftlichen und politischen Kreisen ausdrücklich gefördert wird: Mehrere Bundesministerien unterstützen die Kalachakra-Veranstaltung; Parteien, Wirtschaftsverbände, selbst das österreichische Bundespräsidialamt steht dahinter. Die Universität Graz will dem Dalai Lama gar ihren Menschenrechtspreis verleihen."

Abschliessendes Fazit des Autors dieser Zusammenfassung (K.P. Kleinstein): Der tödliche, rück­sichtslose, vor der breiten Masse geheimgehaltgene Evo­lu­tions- und Reinkarnationsglauben von Hitler, Stalin und Kon­sorten lässt wieder grüssen. Natürlich darf man den ak­tuellen Dalai Lama der aktuellen Zeit nicht mit diesen direkt ver­gleichen (er wird die vielen belastenden Aussagen entge­gen dem klaren Zeugnis der buddhistischen Schriften vor seinen "blinden" Anhängern, die im Berufsleben teils sehr hohe, einflussreiche Positionen einnehmen [z.B. in der Presse], gekonnt zu rechtfertigen wissen!). Vieles deutet aber darauf hin, dass er eben vielleicht doch nur einer der vielen Wölfe im Schafspelz ist (Matthäus 7, 15 – 16ff. bzw. Lukas 6,43-45). Es gibt nicht Neues unter der Sonne. Vor 30 Jahren hätte die europäische Welt dies, sofern sie Vorstehendes gelesen hätte, noch klar bejaht.  

Für Nichtchristen verwirrend ist, dass nach den Moslems, deren Auftrag ge­mäss Koran ja ist, u.a.m. mittels "Heiligem Krieg", die ganze Welt für den Islam zu unterwerfen (weite Teile des früher u.a. hinduistisch/buddhistischen Asiens hat er schon vor längerer Zeit unterworfen...), auch der (nur) auf den ersten Blick friedlich daherkommende tibetische Bud­dhismus die gleiche Gotteskämpfer-Mentalität (Shambhala-Krieger) vorgaukelt – obwohl letzterer ja die Existenz eines leben­digen, ewigen Schöpfergottes leugnet (nicht aber die Hölle für die "Ungläubigen"!!!). 

Es verwundert deshalb auch nicht, dass der Lamaismus nicht die Tibet besetzenden Chinesen, sondern die Moslems und dann die Christen und Juden – mindestens gemäss schrif­­t­licher Überlieferung – als Hauptfeinde betrachtet und laufend westliche Selbsterlöse­rinnen und –erlöser via Kala­chakra-Tantra-Einweihung als zukünftige Shambhala-Krieger rekrutiert. Wenn der gesunde Gottesglauben zur Vordertür hinausgetrieben wird, dringt durch die Hintertür sofort der Aberglauben ein. Dies ist eine alte Weisheit...  

"Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, den Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahr­ge­nommen und geschaut, damit sie ohne Ent­schul­digung seien, weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherr­lichten, noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Über­legungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz ver­finstert wurde. Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes von vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüssigen und kriechenden Tieren. "(Römer 1, 18-23) 

Der Ausweg: "Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr errettet! Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus. Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht auch euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit sich niemand rühme. Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen." (Epheser 2,4-10) 

Es wäre Zeit für eine breite Renaissance des biblisch fundiert dargebrachten christlichen Gnadenglaubens, richtig vermittelt (nicht pha­risäisch Vollkommenheit vortäuschend à la Matthäus 23,13ff) die beste "Psychotherapie" darstellend für unsere von selbst­gerechten, pseudofrommen "Geld­protzen" und gleichzeitig Ok­kultisten verführte und dominierte Mensch­heit -  ansonsten sind die Aussagen ab Offenbarung 6 als zeitlich nahe her­beige­kom­men zu betrachten bzw. sie haben mit Blick auf die rund 200 Millionen Kriegs- und Re­vo­lutionstoten des letzten auf­geklärt aufgeklärten Jahrhun­derts (die unschuldigen Hunger- und Ab­treibungsopfer nicht eingerechnet) bereits seit langem begonnen (betr. Zeitpunkt siehe u.a. Matthäus 24, 34-37)...

Jesus heisst übersetzt: Gott errettet (Christus = Gesalbter), nur er und nicht irgend ein von Menschen oder durch Men­schen initierter (eingeweihter) Priester-Mensch (Johannes 10,30; 14,6, 1. Tim. 2,5, Apg 2,37ff etc) -  und Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge!. Siehe auch Johannes 10,11-18!

 Jesus Christus = Gott errettet ewiglich durch seinen einge­setz­ten Gesalbten, der sich für kurze Zeit unter die Engel ernie­drigte (Hebräer 2,7-9 etc.) und das einmalig vollkom­mene, definitive, ewig rettende  Blut­opfer auf Golgatha darbrachte (Johannes 3,14-18 --> Offenbarung 7,9-17)! Fasse es, wer es fassen kann! Noch ist Gnadenzeit...

Kephas Petros Kleinstein

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