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Anfangs Oktober 2005 (ergänzt am
19.10.2005)
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Der Autor dieses Buches ist evangelisch-reformierter (protestantischer) Theologe.
Das Buch von Bruno Waldvogel-Frei kommentiert (rezensiert) u.a.m.
die Werke "Der Schatten des Dalai Lama. Sexualität, Magie und
Politik im tibetischen Buddhismus" von Victor und Victoria Trimondi alias Herbert und Mariana Röttgen, "Traumwelt
Tibet – östliche Trugbilder" des buddhismusinternen Kritikers Martin
Brauen und "Dalai Lama – Fall eines Gottkönigs" von Colin
Goldner (erklärter Atheist).
Es setzt sich auch mit dem Dalai Lama-Intimus und in der buddhistischen Szene
als "Eingeweihter", als Yogi, gehandelten Prof. Dr. Michael von
der Brück auseinander. Letzterer lehrt Religionswissenschaften an der
Universität München (war Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät). M.a.W. die westlichen Kritiker der fundierten Angriffe
gegen den tantrischen Buddhismus bzw. die Person des
14. Dalai Lama (Tenzin Gyatso)
kritisieren vor allem das umfassende Werk der Trimondis
und ergreifen klar Partei für "ihre" Seite und den Dalai Lama. Sie
können mit ihren Argumenten aber nur eher unaufmerksame Betrachter überzeugen,
also Menschen, welche dem bibelnahen Christentum schon lange Adieu gesagt bzw.
es gar nie richtig gekannt haben, meistens selber dem "Yogitum"
nachstreben und die schrecklichen magischen Praktiken und Rituale des tantrischen Buddhismus zur zukünftigen eigenen Erhöhung
bewusst akzeptieren.
Brund Waldvogel-Frei
gelingt es, ein differenziertes Bild des Buddhismus zu vermitteln.
--> Hinweis: Zur Kritik
des Buches "Der Schatten des Dalai Lama. Sexualität, Magie und Politik
im tibetischen Buddhismus" des Ehepaars Trimondi
finden Sie ganz am Ende noch die Meinung von Georg Schmid, Spezialist für
Sekten und Religion. Ebenfalls angefügt ist ein Gastkommentar von Colin Goldner
zu den Inhalten der sogenannten Kalachakra-Tantra-Einweihung.
Textproben:
Die Frauen aus der Sicht des
historischen Buddhas
(Teilzitate, Seiten 18-20, Hervorhebungen teilweise durch die Red. AARON-Edition)
„Der Buddhismus ist bei Frauen
sehr beliebt. Gerade in feministischen Kreisen wird immer wieder betont, welche
ungeahnten Möglichkeiten hier auch den Frauen offenstünden. Immerhin gibt es ja
auch weibliche Buddhas. Der tibetische Tantrismus hat
etwas mit männlicher und weiblicher Sexualität zu tun. Es geht um das
Rollenverständnis der Geschlechter. Und daraus hervorgehend wird die religiöse
Bedeutung der Geschlechter abgeleitet,
Welche Bedeutung hat die Frau im Buddhismus? Zu meinem Erstaunen stellte ich
fest, dass die Überlieferungen des historischen Buddhismus nicht gerade
schmeichelhaft über die Frauen reden. Im Gegenteil. Die Frauen sind
erstens das „Tor“ der Wiedergeburt – geboren zu werden ist ja überhaupt
nicht erstrebenswert. Und zweitens wecken Frauen im Mann Leidenschaften. Aber
genau diese Leidenschaften sind das Hindernis, um zur Erleuchtung und letztlich
zur Erlösung zu gelangen. Die daraus resultierende Logik ist folgenschwer:
Frauen und alles Weibliche sind etwas Minderwertiges und müssen überwunden
werden. Das ist der Hintergrund von Zitaten wie den folgenden**:
„ Man plaudere eher mit Dämonen und Mördern mit gezücktem Schwert, berühre
eher giftige Schlangen, selbst wenn ihr Biss den Tod bewirkt, als dass man
plaudere mit einem Weibe ganz allein.“
„Besser wäre es, Einfältiger, wenn Dein Geschlecht in den Mund einer giftigen
und schrecklichen Schlange eindränge, als dass es in eine Frau eindringt.
Besser wäre es, Einfältiger, wenn Dein Geschlecht in einen Backofen eindränge,
als dass es in eine Frau eindringt.“
„Die Gefahr des Haies aber, ihr Mönche, ist eine Bezeichnung des Weibes.“
** Bellinger, Gerhardt J., „Im Himmel wie auf Erden. Sexualität in den
Religionen der Welt“, München, 1993, S. 246.
Die unter einem Pseudonym schreibenden Victor und Victoria Trimondi
stellen fest: „Im Vinaya Pitaka, dem grossen Buch der Ordensregeln, das für alle
Phasen des Buddhismus gültig ist, finden sich acht spezielle Vorschriften für
Nonnen. Eine davon lautet, dass sie sich noch vor dem geringsten und jüngsten
aller Mönche zu verbeugen haben. Dies gilt selbst für die ehrenwerte und
bejahrte Vorsteherin eines angesehenen Klosters.“ ...
Im Tibet scheint das mit den Frauen nicht anders zu sein. Das tibetische
Wort für „Frau“ bedeutet „niedrig Geborene“. Das Wort „Mann“ hingegen
heisst „Wesen von höherer Geburt“. Die Geburt des Mädchens brachte in der
alttibetischen Gesellschaft Unglück, Söhne versprachen Glück und Wohlstand. Da
ja die Wiedergeburt ein Fluch ist (im Gegensatz zu unseren „romantisierten“,
oberflächlich verwestlichten Buddhismusauffassungen!
Die Red. AARON-Edition), ist die Frau, die gebärt,
logischerweise mit ein Grund zum Unglück. Zwar hatten die Frauen grosse
Freiheiten – zum Beispiel in der Beziehung zu Männern – allerdings nicht in
spirituellen Dingen.
Beim näheren Hinsehen sind nicht einmal die weiblichen Buddhas ihren
männlichen „Kollegen“ ebenbürtig. So klagt Yeshe
Tshogyal, die gerne von Feministinnen zitiert
wird:
„Ich bin eine Frau – ich habe wenig Kraft, mich den Gefahren zu widersetzen.
Aufgrund meiner niedrigen Geburt greift mich jeder an. [...] Weil ich eine Frau
bin, ist es schwer, dem Dharma zu folgen. Es ist selbst schwer, am Leben zu
bleiben.“
Mir ist bewusst, dass die Frauenfrage auch im Christentum zu Kontroversen
und kulturellen Kämpfen geführt hat. Aber dass der Buddhismus diese Problematik
in seinen heiligen Schriften noch um ein Vielfaches verschärft und polemisiert,
sollte spätestens hier Frauen hellhörig machen.“
Der lamaistische
Buddhismus ist Sexualmagie
(Teilzitat aus den Seiten 20 und 21)
„Um sich die feminine Urmacht des
Alls anzueignen, hat der Yogi die entsprechenden spirituellen Methoden (Upaya) zu beherrschen. Sie haben zum Ziel, die weibliche
Form in die männliche umzuwandeln mit der Absicht, Macht zu kumulieren. Kurzum:
Das Weibliche wird vom Yogi absorbiert und manipuliert, um dann von ihm
beherrscht zu werden. Damit das geschehen kann, braucht der Yogi die Hilfe von
Frauen, mit denen er den Sexualakt vollziehen kann. In den tantrischen
Texten auffallend häufig erwähnt werden die „erotischen“ Bannsprüche, die den
Yogi befähigen sollen, sich Frauen für sexualmagische Rituale zu beschaffen.
Den rituellen Sexualakt praktiziert er auch nach der Erleuchtung, denn da ja im
Weibe der Schlüssel zur Macht liegt, festigt jeder liturgische Beischlaf seine
Allmacht.
Das „Zwei-in-Einem-Prinzip“ des Yogis zielt jedoch
nicht auf einen Zustand jenseits der Sexualität und des Eros hin. Der Tantra-Meister mach sich die
männlich-weiblichen Sexualenergien bewusst zu Machtzwecken nutzbar und
vernichtet sie nicht, selbst wenn sie nach der Initiation nur innerhalb seiner
eigenen Person präsent sind. Sie wirken dort weiterhin als die beiden
polaren Urkräfte, nur jetzt innerhalb des androgynen Yogi.
...
Und die Frau? Sie verschwindet aus dem tantrischen
Szenario, nachdem ihr der Yogi die Gynergie
(weibliche Energie) durch sexualmagische Techniken „geraubt“ hat. Hat er
erst einmal die erforderlichen Yogatechniken gemeistert, braucht er keine
weibliche Partnerin mehr, denn der ganze Prozess wird jetzt in seinem eigenen
Körper durchgeführt.“
(Wie verzichten jetzt an
dieser Stelle darauf, Ausschnitte aus den nachfolgend beschriebenen
„Sexualanweisungen“ des tantrischen Buddhismus, die
vor jugendlichen Mädchen (auf Deutsch: Kindern) nicht halt machen, im Detail
wiederzugeben und verweisen dazu auf den Originaltext. Die Red. AARON-Edition.)
Das Gesetz der Umkehrung (S. 32/33, Teilzitate; Hervorhebungen
durch die Red. AARON-Edition)
"Wie in vielen magischen
Systemen begegnet uns auch im Tantrismus die Methode
der Umkehrung, die höchst problematische Konsequenzen haben kann. Worum
geht es?
Der Tantriker beherrscht die Kunst, das Negative ins
Positive umzupolen. Das was üblicherweise tabu ist, dient ihm dazu, es ins
Gegenteil zu verwandeln. Mönche, die sich im Normalfalle einem strikten,
puritanisch anmutenden Regelsystem unterwerfen, kultivieren ohne Grenzen solche
"Tabuverletzungen", wenn sie sich entschlossen haben, den
"diamantenen Pfad" zu betreten. Übertreibungen und Extravaganzen
zählen jetzt zu ihrem Lebensstil. Dazu sind sie nicht nur legitimiert, sondern
geradezu verpflichtet, weil nach der tantrischen
Doktrin das Böse nur durch das Böse, die Gier nur durch die Gier und das Gift
nur durch das Gift geheilt werden kann. Hier gibt es viele Ähnlichkeiten zur
mittelalterlichen Alchemie.
Das Kalachakra-Tantra fordert aus den gleichen
Gründen seine Schüler zu folgenden Verbrechen auf: töten, lügen
, stehlen, die Ehe brechen, Alkohol trinken, sexuell mit Mädchen aus den
Unterklassen verkehren. "Was den Naren
bindet, befreit den Weisen"!, sagt ein tantrisches Sprichwort, und eine andere, noch drastischere
Passage betont: "Die gleichen Handlungen, für die ein gewöhnlicher
Sterblicher hundert Millionen Äonen in der Hölle brät, durch dieselben Taten
erlangt ein eingeweihter Yogi Erleuchtung."So wandert der Yogi guten
Gewissens auf Wegen jenseits der herrschenden Moral.
"Durch die gleichen
schändlichen Handlungen, welche jedermann in die Hölle brächten, gewinnt
derjenige, der die richtigen Mittel benutzt, Erlösung, darin besteht kein
Zweifel. Alles Böse und alles Tugendhafte haben den Gedanken als ihre
Basis."
Die dritte – etwas aufgesetzte,
aber dennoch häufig anzutreffende – Legitimation für die
"Übertretungen" des Vajrayana besteht im Bodhisattva-Gelübde des Mahayana-Buddhismus,
das fordert, jedem Lebewesen so lange beizustehen und zu helfen, bis es
Befreiung erlangt.Dieser fromme Zweck kann
erstaunlicherweise die übelsten Mittel heiligen. Im Laufe der tibetischen
Geschichte hat das Bodhisattva-Gelübde zahlreiche
politische und familiäre Morde legitimiert. Sie wurden gerechtfertigt mit dem
"geistreichen" Argument, man habe die ermordeten Menschen von der
Welt des Scheins (Samsara) "befreit".
Deshalb seien einem diese zu Dank verpflichtet."
Ritualmord (Seite 36, Auszug)
"Es ist eine Tatsache, dass
sämtliche Texte in der höchsten Stufe des Tantras
verbal zum Mord aufrufen. Im idnischen Kali-Kult
geschieht das bis heute noch real.
Als ehrenwerte Handlung gilt im tibetischen Buddhismus auch, die Welt von
Menschen zu "erlösen", von denen ein Yogi weiss, dass sie in Zukunft
gemeine Verbrechen begehen werden. So tötete Padmasambhava,
der Gründer des tibetischen Buddhismus, in seiner Jugend einen Knaben, des
kommende Schandtaten er vorgesehen haben will."
Im Hevajar-Tantra**
heisst es
"Nachdem Du Deine Absicht
dem Guru und den vollendeten Wesen (Buddhas) kundgetan hast, führe den
Tötungsritus an einer Person durch, die nicht an die Lehren des Buddhas glaubt,
sowie an den Verleumdern des Gurus und Buddhas. Man sollte eine solche Person
in seiner Imagination hervorbringen, ihre Form mit dem Kopf nach unten
visualisieren, wie sie Blut erbricht, zittert und mit zerzausten Haaren. Dann
stelle man sich eine glühende Nadel vor, die in ihrem Rücken eindringt. Wenn Du
dann die Ursilbe des Feuerelementes in ihr Herz hineinimaginierst,
wird sie im selben Augenblick getötet."
**
Farrow, G.W. an Menon, I.
"The concealed Essence of the Hefajra Tantra with the Commentary Yogaratnamala",
Politik und Pazifismus (Auszug, Seiten 51-53; Hervorhebungen
teilweise durch die Red. AARON-Edition)
"Mit jedem Kalachakra-Ritual soll nach den Worten des 14. Dalai Lama (Tenzin Gyatso/aktueller Dalai
Lama. Die Red. AARON-Edition) der "Weltfrieden"
gefestigt werden. Mit ironischem Unterton schreibt der Tibetologe Donald L.
Lopez:
"Dieser Frieden mag eine
ganz spezielle Bedeutung haben, denn die, welche die Initiation entgegennehmen,
setzen damit den Samen, im kommenden Leben in Shambhala
wiedergeboren zu werden, im reinen buddhistischen Land jenseits der Berge,
wo der Buddhismus bewahrt wird. Im Jahre 2245 (?) bricht die königliche Armee
aus Shambhala aus, um die Barbaren in einem
buddhistischen Armageddon (!) zu vernichten, um den Buddhismus in Indien
und in der Welt erneut zu errichten und eine Friedensherrschaft
einzuleiten."
Wer hier noch einmal nachhakt,
kann entdecken, welche Folgen die tibetischen Mythen für den Westen hatten. Helena
Blavatsky, die Begründerin der Theosophie,
brachte das tibetische Gedankengut in den Westen (der Anthroposophe
Rudolf Steiner war anfangs des 20. Jahrhunderts kurzzeitig Generalsekretär
des deutschen Zweiges. Die Red. AARON-Edition). Von
dort aus bahnte es sich den Weg in den deutschen Nationalsozialismus. Das
Hakenkreuz ist zugleich das buddhistische Symbol vom Rad der Lehre (siehe auch
die Swastika, das Sonnen-/Feuerrad der Chaldäer! Die
Red. AARON-Edition). Heinrich Himmler schickte sogar
eine Expedition in den Tibet, um dort nach einer verschollenen arischen Rasse
zu suchen, in einem geheimnisvollen Reich namens Shambhala.
Heinrich Harrer, eine andere Gestalt aus Nazideutschland (Erstbesteiger
der Eigernordwand 1938. Die Red. AARON-Edition), hat
dem jungen Dalai Lama ein literarisches Denkmal errichtet. Harrer selbst war
Nazi und wurde zum langjährigen Freund des Dalai Lama. Um einen Skandal zu
vermeiden, musste Jean-Jacques Annaud seine von Brad Pitt gespielte Harrer-Rolle kurzerhand umschreiben und in einen reuemütigen Büsser verwandeln. Harrer hat seine braune
Vergangenheit – entgegen der romantisierten Darstellung im Film "Sieben
Jahre in Tibet" – niemals bestritten oder bereut.
Der Dalai Lama hat auch später
die Kontakte zu anderen Nazigrössen, wie z.B. Dr. Bruno Beger**, bis in die 90er-Jahre nicht
abgebrochen. Er pflegt auch Kontakte mit dem chilenischen Faschisten Miguel
Serrano. Serrano ist ein Vertreter des esoterischen Hitlerismus
und sagte gegenüber Reportern, er und der Hierarch
aus Tibet seinen seit seiner Zeit in Indien gute "Freunde". ***
**Beger,
Bruno, "Meine Begegnungen mit dem Ozean des Wissens", Broschüre
*** Grunfeld, A. Tom. *The
Making of Modern Tibet",
Noch brisanter sind die
Beziehungen des Dalai Lama zum Leiter der Aum-Sekte, Shoko Asahara, die
1995 durch den traurigen Giftgasanschlag in Tokyo berühmt wurde. Der Dalai Lama
traf sich mehrere Male mit Asahara. Über die Aum-Sekte schreibt der Dalai Lama später in einer
Spendenverdankung, dass sie "das öffentliche Bewusstsein durch religiöse
und soziale Aktivitäten fördert". In einem anderen Schreiben heisst es
über Aum:
" AUM strebt nach unserem
besten Wissen an, das öffentliche Wohl durch verschiedene religiöse und soziale
Aktivitäten zu fördern, zum Beispiel durch Unterricht in buddhistischen Lehren
und Yoga."
Nach dem Attentat, als die
Tragweite der Aum-Machenschaften allmählich zutage
traten, distanzierte sich der Dalai Lama von Aum:
"Es ist undenkbar, das Seine Heiligkeit der Dalai Lama mit den kriminellen
Handlungen der Aum-Sekte nur wegen einer
gelegentlichen spirituellen Beziehung zu Asahara in
Zusammenhang gebracht wird." Aber eben hier muss gefragt werden: Ist es
nicht gerade die vertiefte Auseinandersetzung mit dem tibetischen Buddhismus,
der diese Wahnsinnstat möglich werden liess – der Mhytos
des Shambhala? Vertiefte Studien der Aum-Sekte weisen genau darauf hin.
Die Aum-Sekte war eine konsequente und
buchstabengetreue Schülerin tantrischer Lehrinhalte.
Die Geschichte Asaharas zeigt, dass der Vajrayana und der Shambhala-Mythos
dämonisches Potential in sich tragen.
Interessant ist auch, dass der Friedensnobelpriesträger
(der Dalai Lama. Die Red. AARON-Edition) selber
grosses Interesse an Kriegen, Waffen und Uniformen hatte. Über Uniformen meint
er: Sie "sind aber auch sehr attraktiv ... Jeder Knopf an der Jacke glänzt
schön. Und erst die Gürtel, die Abzeichen." Und an anderer Stelle:
"Ich habe mir schon als Kind
gern Bilderbücher aus der Bibliothek meines Vorgängers angesehen, speziell über
den Ersten Weltkrieg. Ich liebte all die Instrumente, die Waffen und Panzer,
die Flugzeuge, die tollen Kriegsschiffe und U-Boote. Später bat ich um Bücher
über den Zweiten Weltkrieg. Als ich 1954 China besuchte, wusste ich darüber
mehr als die Chinesen." ("Zeitmagazin", Nr. 44, 22. Oktober 1998,
S. 24)
Und schliesslich: "Früher
hatte ich allerdings eine Lieblingssendung. Sie werden es nicht glauben!
'M:A.S.H' – die US-Serie über den Vietnamkrieg. Sehr komisch..." (lacht).
("Focus", 44, 1998, S.272)
Es bleibt zu wünschen, dass
diese Begeisterung tatsächlich Vergangenheit ist und nichts mit der waffentrotzenden
Shambhala zu tun hat. Ein Mensch kann sich
verändern – das müssen wir dem Dalai Lama zugestehen. Allerdings bleibt
Skepsis, bedenkt man die religiösen Welten, die "Seine Heiligkeit"
vertritt."
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Es gibt wahrlich "nichts
Neues unter der Sonne", sagte schon der chaldäisch etc. "eingeweihte" Salomo und
erlitt Schiffbruch (1. Könige 9, 10 und vor allem 11 etc.). An die
Aussagen Jesus in Matthäus 5,43-47 kommt keine dieser "Heiligkeiten"
und "neuen Friedensstifter" heran:
"Ihr habt gehört, dass
gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich
aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen,
damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist! Denn er lässt
seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und
Ungerechte. Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr?
Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr allein eure Brüder
grüsst, was tut ihr Bersonderes? Tun nicht auch
die von den Nationen dasselbe? Ihr nun sollt vollkommen sein, wie eurer himmlischer Vater vollkommen ist."
Also: Auch die nachweislich vor keiner "völkisch-hochstehenden" Schandtat (z.B. gezielte
Euthanasie/Ermordungen von Kindern mit schweren und leichten Geburtsgebrechen
wie Gaumenspalte oder psychisch-organischen "Geburtsmängeln")
zurückschreckenden, "initierten",
reinkarnationsgläubigen Nazis hatten den Narren am tibetischen Buddhismus,
dieser schon damals nur vordergründigen Friedensreligion sowie den religiösen
"Gedanken" der beiden höchsten verwandten Hindu-Kasten (Bramanismus, Kshatrya) gefressen,
genau gleich wie Teile der heutigen weltweiten 1%-Spitze. Man
vergleiche z.B. die Werke des faschistischen Schriftstellers Julius Evola (siehe dazu auch unter "Terrorismus"). Mehr
als zwei Drittel der ehemaligen Nazi-Elite waren übrigens sogenannte
promovierte Akademiker.
Wie heisst es doch:
Die Einbildung überwiegt meistens die Ausbildung.
Und
blosse Ausbildung birgt selten wahre, stabilisierende Erkenntnis
Der Karma-Gedanken und er damit unweigerlich verbundene Evolutionsglauben
kam den Nazis und vielen anderen Diktatoren gerade recht. Denn wenn einer
ermordet wird, ist daran nicht der Täter, sondern sein schlechtes
(aufgelaufenes) Karma schuld... bzw. in einem nächsten Leben kann der Ermordete
vielleicht auch zum Arier aufsteigen! So fatal und irregeführt dachten
diese "Nazi-Priester", welche am 20. Juli 1933 mit dem Vatikan
gar einen Übereinstimmungsvertrag schlossen... Als Mensch
immer wieder auf dieser Erde geboren werden, wäre wirklich die wahre Hölle, die
absolute Gottesferne... Auf unserer Erde, dieser Zwischenhölle, herrscht ja
seit beginn Heulen und Zähneknirschen. Ein einziger Aufenthalt zur
Läuterung und Erkenntnis des wahren, gnädigen Gottes reicht vollkommen
aus!
"Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird nicht in
der Finsternis wandeln (bleiben), sondern wird das Licht des Lebens
haben." (Jesus nach Johannes 8,12). Das Reich Christi ist nicht bzw.
nur bedingt von dieser Welt (Johannes 18,36)! Es wird zur Zeit von den "neuen Heiden" zertreten.
Keiner ist gerecht, auch nicht der Dalai Lama!
"Wie geschrieben steht: Da ist kein Gerechter, auch nicht einer, der
verständig ist, da ist keiner, der Gott sucht. Alle sind abgewichen, sie sind
allesamt untauglich geworden, da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht
einer. Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handelten sie
trügerisch. Otterngift ist unter ihren Lippen. Ihr Mund ist voll Fluchens und
Bitterkeit. Ihre Füsse sind schnell, Blut zu vergiessen; Verwüstung und Elend
ist auf ihren Wegen, und den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt. Es ist
keine Furcht Gottes vor ihren Augen ... Jetzt aber ist ohne Gesetz Gottes
Gerechtigkeit geoffenbart worden, bezeugt durch das
Gesetz und die Propheten: Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus
Christus für alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben
gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst
gerechtfertigt (gerecht gesprochen) durch seine Gnade, durch die
Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat Gott hingestellt als einen Sühneort durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner
Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher
geschehenen Sünden unter der Nachsicht Gottes; zum Erweis seiner Gerechtigkeit
in der jetzigen Zeit, dass er gerecht sei und den rechtfertige, der des
Glaubens an Jesus ist." Römerbrief 3,10-18;21-27
--> Siehe auch Matthäus 22,34-40, Epheser 2,8-10, Johannes 3,14-18, Johannes
5,24ff, Hebräer 1,1ff etc.
Sünde = hamartia (gr. für Verfehlung/Zielverfehlung)
Die Nächstenliebe ist die Erfüllung des Gesetzes: "Seid niemand irgend
etwas schuldig, als nur einander zu lieben! Denn wer den anderen liebt, hat das
Gesetz erfüllt. Denn das. "du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht
töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren", und wenn es ein
anderes Gebot gibt, ist in diesem zusammengefasst: "Du sollst deinen
Nächsten lieben wie dich selbst." Die Liebe tut dem Nächsten nichts
Böses. So ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes." Römerbrief
13,8-10.
Liebe = gr. agapé (Bruder- bzw. Schwesterliebe = philadelphia).

Die aktuelle Shambhala-Hierarchie nach "New Age-Lesart
" (oder ein Ausschnitt daraus):
Es mögen viele Wege nach Rom
oder ins Shambhala führen, dieser "Hierarchie
der sogenannt aufgefahrenen Meister" des tibetischen Buddhismus (siehe nachstehende Abbildung),
welche New Age-Prophetinnen der ersten Stunde wie
Helena Petrowna Blavatzy
und Alice Bailey um die Wende zum vergangenen 20. Jahrhunderts erstmals in
esoterischen und okkult-faschistischen Zirkeln erfolgreich propagiert und
angezapft (Kut Humi, Djwhal Khul) haben - aber nur
einer zum ewigen, einzigen Gott, zu dessen Rechten jetzt nur der jetzt erhöhte
Jesus Christus (Hebräer 2,7-9), das Lamm Gottes, sitzt. (Johannes
14,6 bzw. 10,14-30 --> Offenbarung
17,14).
In dieser diesseitigen
Hierarchie (irgendwo im Himalaya oder so soll das Shambhala
liegen...) der Dämonen und Leitgeister (lies die "Werke" von Blavatzky, Bailey bzw. deren JüngerInnen
wie Ferguson etc.), der Mächte und Elemente dieser Welt (siehe z.B.
Epheserbrief 2,1!!!), fand im 6. Strahl auch noch ein falscher Jesus
Platz... Das einmalige, vollkommene, definitive,
unumstössliche Gnadenopfer von Jesus Christus auf Golgatha hat in ihrer
"Werks- und Geisterlehre" aber keinen Platz (Johannes
10,14-18.25-30)! Siehe dazu auch Psalm 2. Allen Nicht-Buddhisten wird von
diesen "Friedenslehrern" der zukünftige Untergang angesagt (die
Bibel sieht es ganz anders, glücklicherweise!!!; siehe
dazu Offenbarung 16,12 --> 17,9 --> 17,14 --> 19.11-21 -->
20,11-15 etc.).
1. Tim. 4,1-3: "Der Geist aber sagt deutlich, dass
in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf
betrügerische Geister und Lehren von Dämonen** achten, durch die
Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind,
die verbieten, zu heiraten, und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die
Gott geschaffen hat zur Annahme mit Danksagung für die, welche glauben und die
Wahrheit erkennen..
** gr. daimonion
= Verkleinerungsform von daimon =
Dämon, böser Geist
Matthäus 24,21-24: "Denn es wird dann eine grosse
Bedrängnis (Trübsal) sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis
jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt
würden, so würde kein Mensch errettet werden; aber um der Auserwählten willen
werden diese Tage verkürzt werden. Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe,
hier ist der Christus oder da!, so sollt ihr's nicht
glauben. Denn es werden falsche Christusse und
falsche Propheten aufstehen und grosse Zeichen und Wunder tun, so dass sie,
wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten."
Matthäus 24,36-37: "Von dem Tage aber und von der
Stunde weiss niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht,
sondern allein der Vater. Denn wie es in denTagen
Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns."
Offenbarung 9,20.21: "Und die übrigen Leute (Menschen),
die nicht getötet wurden von diesen Plagen, bekehrten sich doch nicht von den
Werken ihrer Hände, dass sie nicht mehr anbeteten die bösen Geister und
die goldenen, silbernen, ehernen, steinernen und hölzernen Götzen, die weder
sehen noch hören noch gehen können, und sie bekehrten sich nicht von ihren
Morden, ihrer Zauberei, ihrer Unzucht und ihrer Dieberei."
Die kommende Gottesnähe ist
mehr als ein Aufenthalt auf der positiven Seite des Totenreiches (Hades, Scheol) bzw. mehr als ein Bund mit dem Totenreich!
"Nach diesem sah ich und
siehe, eine grosse Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und
aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm,
bekleidet mit weissen Gewändern und Palmen in ihren Händen. Und sie rufen mit
lauter Stimme und sagen: Das Heil (Errettung) unserem Gott, der auf dem Thron
sitzt, und dem Lamm ...
Und einer von den Ältesten begann und sprach zu mir (Apostel Johannes. Die
Red.): Diese, die mit weissen Gewändern bekleidet sind – wer sind sie, und
woher sind sie gekommen? Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er
sprach zu mir: Diese sind es, die aus der grossen Bedrängnis kommen, und sie
haben ihre Gewänder gewaschen (rein gemacht) im Blut des Lammes. Darum sind
sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel und der
auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen. Sie werden nicht mehr hungern,
auch werden sie nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie fallen noch
irgendeine Glut; denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie hüten
und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von ihren
Augen abwischen." (Offenbarung 7,9.10.13-17).
Josua, Jeschua,
Jehoschua, Jesus heisst übersetzt "Gott
errettet" durch
seinen Gesalbten(übersetzt: Messias, Christus) - und nicht aus Werken, egal
welcher stolzen, aufgekärten oder gar
"wissenschaftlichen" Art diese sein mögen. Aber ein von Gott
ohne Verdienst "gerechtgesprochener" Mensch
hat auch Werke, die Gott ihm im Voraus bereitet (Epheser 2,8-10 etc.)! Finito Selbsterlösung (siehe Hitler, Stalin und
Konsorten)!!! Jesus Christus (Gott errettet!)hat alle Dämonen, Mächte und
Elemente dieser Weltzeit besiegt. Amen!
Kephas Petros
Kleinstein
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Georg Schmid, Schweizer Spezialist für Sekten und
Religion, der gar nicht als christlicher Fundamentalist bekannt ist, schreibt
zum Buch "Der Schatten des Dalai Lama. Sexualität, Magie und Politik im
tibetischen Buddhismus" des Ehepaars Trimondi
folgendes:
"Herbert und Mariana Röttgen, das unter dem Pseudonym Trimondi
publizierende Autorenpaar, reisst ein vom modernen Tibetmythos geblendetes
Publikum nicht nur aus seinem nostalgischen Traum vom allseits friedlichen, nie
gewalttätigen, durchwegs frauenfreundlichen und alle dunklen Kröfte im Menschen in helle Energie verwandelnden
tibetischen Buddhismus. In dem mehr als 800 Seiten umfassenden Band werden auch
die an sich auch im Westen immer bekannten dunkeln, okkulten, sexualmagischen,
frauenfeindlichen, faschismusnahen, kriegerischen und politisch totalitären
Aspekte des tibetischen Buddhismus mit einem seiner wesentlichsten Ritualtexte,
mit dem Kalachakra-Tantra, verbunden.
Die Schattenseiten des tibetischen Buddhismus sind in diesem Kontext betrachtet
keine Unfälle in der Geschichte einer an sich restlos friedlichen
Spiritualität, sondern folgerichtiger Ausdruck einer Religion und einer Kultur,
die ihre Schatten nie nur in Licht auflösen wollte, sondern ihnen eine
verhängnisvolle Eigendynamik zugesteht. Die für den westlichen Tibetromantiker
so unverständlichen Ausbrüche der Gewalt im Umfeld des tibetischen Buddhismus
und des Dalai Lama – man denke an den opferreichen und immer noch nachwirkenden
Kampf zwischen Rotmützen und Gelbmützen in der Zeit des 5. Dalai Lamas, an die
sog. Shugden-Debatte der letzten Jahre, an den noch
andauernden Streit um die wahre Reinkarnation des neuen Karma, an die
Unterstützung, die der Dalai Lama dem japanischen Sektenguru Shoko Asahara gewährt oder an die
militärischen Ambitionen der Brüder des Dalai Lama – alle diese
"absurden" Vorkommnisse sind nicht mehr Blitze aus einem heiteren
Himmel, ohne Vorgeschichte und ohne Nachhall.
Der einerseits lächelnd bestrittene und andererseits unbefragt wahrgenommene
Machtanspruch des Dalai Lama gründet, wie viele anderen scheinbaren
Widersprüche, in der spirituellen und politischen Tradition Tibets und ist nur
zu verstehen, wenn die moderne Tibetbegeisterung einer realistischeren
Beschäftigung mit jener Kultur und Religion weicht, die wie jede andere ihre
Licht- und Schattenseiten pflegte und pflegt.
Das Urteil des Lesers zu dieser ausführlichen Beschäftigung mit den
Schattenseiten des tibetischen Buddhismus steht und fällt mit der Bereitschaft,
auf Nostalgie zu verzichten und sich zuzugestehen, dass es in der Welt des
Menschen die restlos friedliche Kultur oder Religion nie gab und nie geben
wird. Wer die Illusion vom durchwegs friedlichen Buddhismus nicht preisgeben
kann oder will, kann im Werk des Autorenpaares nur eine finstere Abrechnung
enttäuschter ehemaliger Freunde des tibetischen Buddhismus sehen. Wer keine
Illusionen braucht, schätzt das umfangreiche Werk als Beitrag zu einer längst
fälligen Korrektur (relinfo, Homepage, www.relinfo.ch/buddhismus)."
Zitiert ab den Seiten 72/73 des vorliegenden Buches (Und der Dalai Lama
lächelte...).
Siehe auch direkt unter http://www.relinfo.ch/gelugpa/trimondi.html
und zu Martin Brauen unter
http://www.relinfo.ch/gelugpa/brauen.html
Colin Goldner zur Kalachakra-Tantra-Einweihung oder wie man dafür sorgt, als
Shambhala-Krieger wiedergeboren zu werden (Teilzitate aus "Gastkommentar"
im Faktum Nr. 10/2002)
Anlass zu diesem Gastkommentar bot damals das vom 11. bis 23.10.2002 vom
Dalai Lama durchgeführte, vorher weltweit angekündigte Kalachakra-Ritual
im österreichischen Graz.
"... Besonders die Gelugpa-(Gelbmützen-)Sekte,
als deren Anführer der jeweilige Dalai Lama firmiert, befasste sich seit je mit
Exegesen des Kalachakra. Die heute gültige Fassung
stammt im Wesentlichen aus dem frühen 18. Jh. Der aktuelle 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso, hat
das Ritual seit 1970 an mehr als zwanzig Orten auf der ganzen Welt aufgeführt
und dabei Hunderttausende "eingeweiht".
Die mehrtägige Veranstaltung, welcher der Dalai Lama vorsitzt und die von ihm
in tibetischer Sprache angeleitet wird, wird für die Teilnehmer simultan
übersetzt (via Internet soll die ganze Welt daran teilhaben können). Das Ganze
beginnt mit rituellen Munspülungen, Niederwerfngen und Opferungen, gefolgt von endlosen Mantren-Rezitationen in Sankrit
(z.B. "Om a a am ha ha ham hah
hoh phrem dasha-paramita paripurani svaha") sowie einer Unzahl an Gelübden und
Selbstverpflichtungen (z.B. den Anweisungen eines Lama nicht zuwider zu
handeln); dazu gibt es Belehrungen über allgemeine buddhistische Wletanschauung, über Wiedergeburt, Karma, Alchemie,
Astrologie etc., sowie auch und insbesondere über korrektes Sexualverhalten
(z.B. über die Vermeidung des "orgastischen Abflusses", sprich: der
Ejakulation).
Zentraler und zeitaufwendigster Bestandteil des Kalachakra-Rituals
ist indes die Anleitung, vor dem geistigen Auge einen gigangtischen
Mandala-Palast zu visualisieren. Dieser Palast – am ehesten vorstellbar
als ein riesiges Lego-Gebäude in Form einer
vierstöckigen Sufenpyramide – umfasse im Erdgeschoss
eine Grundfläche von 350 x 350 Metern. Die höheren Stockwerke seien jeweils
halb so gross wie die darunter leigenden, so dass das
Obergeschoss immerhin noch eine Grundfläche von rund 15 000 Quadratmetern
aufweise. Der Palast sei in jeder baulichen Einzelheit, beschrieben en detail
vom vorsitzenden Dalai Lama, zu visualisieren. Desgleichen die z20 Wesenheiten,
die sich als verschiedene Aspekte des Buddha-Bewusstseins (Mitgefühl, Weisheit,
Vollkommenheit etc.) darin aufhielten.
Diese Wesen, allesamt mit mehreren Köpfen und Armen sowie verschiedenen Attributen,
seinen ebenso zu visualisieren wie ein Hauptpaar im Zentrum des obersten
Geschosses: Kalachakra, der Gott der Zeit (und
niemand anderer als der Dalai Lama selbst), in sexueller Vereinigung mit seiner
Gefährtin Vishvamata.
Kalachakra habe vier Gesichter, je ein weisses,
rotes, schwarzes und gelbes. An der Stirn jedes Gesichtes trage er je ein weisses
OM-Zeichen, ein rotes AH an der Kehle, ein blaues HUM
auf der Brust und ein gelbes HOH am Nabel. Vishvamata
dagegen sein einfarbig blau, habe nur ein Gesicht und trage ein Hackmesser und
eine Schädelschale in den Händen. Nach endlosen Ehrerbietungs- und
Hingabezeremonien seien nun "Lichtstrahlen vom Herzen Kalachakras"
zu visualisieren, die "uns in seinen Mund ziehen. Wir schmelzen zu einem
Tropfen (...), gehen durch sein Vajra-Organ (=Penis)
hindurch und gelangen in den Lotosschoss (=Vagina) Vishvamatas.
Dort (...) entstehen wir zunächst als ein weisses OM, dann als ein weisser Vajra-Körper, mit überkreuzten Beinen sitzend, drei
Gesichtern und sechs Armen und eine rote Pandavarsin
(=Gefährtin) umarmend, die ebenfalls drei Gesichter und sechs Arme hat."
Und so weiter und so fort über zwölf Tage hinweg.
Und wozu das Ganze? Wer das gesamte Ritual durchlaufe und sämtliche
erforderlichen Gelübde ablege, erwerbe dadurch die Berechtigung, als "Shambhala-Krieger" wiedergeboren zu werden, um in
einem apokalyptischen Endkampf gegen die Feinde des Buddhismus, prophezeit für
das Jahr 2424, diese vernichtend zu schlagen! Diese Feinde seien, in Kurzform,
jene, deren Führer "Adam, Henoch, Abraham,
Moses, Jesus (...) Mohammed und Mathani"
heissen, sprich: die Angehörigen jeder Religion semitischen Ursprungs. Als
Hauptgegner werden die Anhänger des Islam herausgestellt. Feldherr dieses
Endkampfes – einer Art buddhistischen Glaubenskrieges – werde ein gewisser Rudra Chakrin sein,
wiederum niemand anderer als der Dalai Lama selbst in künftiger Inkarnation.
Der japanische Giftgas-Guru Shoko Asahara, ein langjähriger Protegé des Dalai Lama,
stellte ausdrücklich auf diesen Shambhala-Mythos ab.
Seine Anschläge auf die Tokyoter U-Bahn von 1995
waren ein Versuch, die anstehende Apokalypse nebst darauf folgender Buddhokratie – mit ihm selbst als Weltenherrscher – zu
beschleunigen. Auch in der rechten Esoterik- und Okkultgruppierung – Stichwort:
"Esoterischer Hitlerismus" (Miguel Serrano)
– hat dieser Mythos hohe Wertigkeit....
Bei genauerer Hinsicht allerdings beunruhigt die versteckte antisemistische Propaganda. Und natürlich der Umstand, dass
diese Massenkonditionierung auf komplett irrationale Denkfiguren von höchsten
gesellschaftlichen und politischen Kreisen ausdrücklich gefördert wird: Mehrere
Bundesministerien unterstützen die Kalachakra-Veranstaltung;
Parteien, Wirtschaftsverbände, selbst das österreichische Bundespräsidialamt
steht dahinter. Die Universität Graz will dem Dalai Lama gar ihren
Menschenrechtspreis verleihen."
Abschliessendes Fazit des
Autors dieser Zusammenfassung (K.P. Kleinstein): Der tödliche, rücksichtslose, vor der breiten
Masse geheimgehaltgene Evolutions- und
Reinkarnationsglauben von Hitler, Stalin und Konsorten lässt wieder grüssen.
Natürlich darf man den aktuellen Dalai Lama der aktuellen Zeit nicht mit
diesen direkt vergleichen (er wird die vielen belastenden Aussagen entgegen
dem klaren Zeugnis der buddhistischen Schriften vor seinen "blinden"
Anhängern, die im Berufsleben teils sehr hohe, einflussreiche Positionen
einnehmen [z.B. in der Presse], gekonnt zu rechtfertigen wissen!). Vieles
deutet aber darauf hin, dass er eben vielleicht doch nur einer der vielen Wölfe
im Schafspelz ist (Matthäus 7, 15 – 16ff. bzw. Lukas 6,43-45). Es gibt nicht
Neues unter der Sonne. Vor 30 Jahren hätte die europäische Welt dies, sofern
sie Vorstehendes gelesen hätte, noch klar bejaht.
Für Nichtchristen verwirrend ist, dass nach den Moslems, deren Auftrag gemäss
Koran ja ist, u.a.m. mittels "Heiligem
Krieg", die ganze Welt für den Islam zu unterwerfen (weite Teile des
früher u.a. hinduistisch/buddhistischen Asiens hat er
schon vor längerer Zeit unterworfen...), auch der (nur) auf den ersten Blick
friedlich daherkommende tibetische Buddhismus die gleiche
Gotteskämpfer-Mentalität (Shambhala-Krieger)
vorgaukelt – obwohl letzterer ja die Existenz eines lebendigen, ewigen
Schöpfergottes leugnet (nicht aber die Hölle für die
"Ungläubigen"!!!).
Es verwundert deshalb auch nicht, dass der Lamaismus nicht die Tibet
besetzenden Chinesen, sondern die Moslems und dann die Christen und Juden –
mindestens gemäss schriftlicher Überlieferung – als Hauptfeinde betrachtet und
laufend westliche Selbsterlöserinnen und –erlöser
via Kalachakra-Tantra-Einweihung als zukünftige Shambhala-Krieger rekrutiert. Wenn der gesunde Gottesglauben zur Vordertür hinausgetrieben wird, dringt
durch die Hintertür sofort der Aberglauben ein. Dies ist eine alte
Weisheit...
"Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel
her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die
Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, weil das von Gott Erkennbare
unter ihnen offenbar ist, den Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein
unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird
seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit
sie ohne Entschuldigung seien, weil sie Gott kannten, ihn aber weder als
Gott verherrlichten, noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen
in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. Indem
sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit
des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes von
vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüssigen und kriechenden
Tieren. "(Römer 1, 18-23)
Der Ausweg: "Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um
seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den
Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr
errettet! Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus,
damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in
Güte an uns erwiese in Christus Jesus. Denn aus Gnade seid ihr errettet
durch Glauben, und das nicht auch euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken,
damit sich niemand rühme. Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus
geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen
wandeln sollen." (Epheser 2,4-10)
Es wäre Zeit für eine breite Renaissance des biblisch fundiert dargebrachten
christlichen Gnadenglaubens, richtig vermittelt (nicht pharisäisch
Vollkommenheit vortäuschend à la Matthäus 23,13ff) die beste
"Psychotherapie" darstellend für unsere von selbstgerechten,
pseudofrommen "Geldprotzen" und gleichzeitig Okkultisten verführte
und dominierte Menschheit - ansonsten sind die Aussagen ab Offenbarung 6
als zeitlich nahe herbeigekommen zu betrachten bzw. sie haben mit Blick auf
die rund 200 Millionen Kriegs- und Revolutionstoten
des letzten aufgeklärt aufgeklärten Jahrhunderts (die unschuldigen Hunger-
und Abtreibungsopfer nicht eingerechnet) bereits seit langem begonnen (betr.
Zeitpunkt siehe u.a. Matthäus 24, 34-37)...
Jesus heisst übersetzt: Gott errettet (Christus = Gesalbter), nur er und
nicht irgend ein von Menschen oder durch Menschen initierter
(eingeweihter) Priester-Mensch (Johannes 10,30; 14,6, 1. Tim. 2,5, Apg 2,37ff etc) - und Gott ist nicht ein Mensch, dass
er lüge!. Siehe auch Johannes 10,11-18!
Jesus Christus = Gott errettet ewiglich durch seinen eingesetzten
Gesalbten, der sich für kurze Zeit unter die Engel erniedrigte (Hebräer
2,7-9 etc.) und das einmalig vollkommene, definitive, ewig rettende Blutopfer
auf Golgatha darbrachte (Johannes 3,14-18 --> Offenbarung 7,9-17)! Fasse es,
wer es fassen kann! Noch ist Gnadenzeit...
Kephas Petros
Kleinstein
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